TSG Hoffenheim trennt sich von erfahrenem Stürmer
Die TSG Hoffenheim hat den Abgang von Haris Tabakovic bestätigt: Der 32-jährige Stürmer wechselt zu RB Salzburg. Das teilten die Kraichgauer am Samstag mit. Tabakovic war in der vergangenen Saison an Borussia Mönchengladbach verliehen.
Tabakovic war 2024 von Hertha BSC nach Sinsheim gekommen, nachdem er dort als Torschützenkönig aufgefallen war. In Hoffenheim konnte er jedoch nicht die erhoffte konstante Rolle als Stammstürmer etablieren, weshalb beide Seiten nun einen Wechsel vereinbart haben.
Sportdirektor nennt wirtschaftliche Gründe
Zur Begründung des Transfers verwies Hoffenheims Sportdirektor auf finanzielle Erwägungen. Er würdigte zugleich den Spieler persönlich:
"Haris ist ein herausragender Charakter und ich bedanke mich herzlich bei ihm für seine Zeit bei der TSG. Aufgrund eines wirtschaftlich attraktiven Gesamtpakets haben wir uns jedoch gemeinsam mit Haris zu einem Transfer entschlossen."
Für Fans in der Region ist der Abgang insofern relevant, als Hoffenheim in der Bundesliga weiterhin auf Transfers reagieren muss und Kaderplanung, Spielsystem und Erwartungen für die kommende Saison beeinflusst werden.
- Spieler: Haris Tabakovic
- Alter: 32 Jahre
- Bisherige Situation: In der Saison zuvor an Borussia Mönchengladbach verliehen
- Neuer Verein: RB Salzburg
| Jahr | Station | Bemerkung |
|---|---|---|
| 2024 | Hertha BSC → TSG Hoffenheim | Kommen als Torschützenkönig |
| 2025/26 | Leihe | Borussia Mönchengladbach |
| 2026 | Wechsel | RB Salzburg |
Welche konkreten finanziellen Konditionen den Transfer ermöglichten und ob Hoffenheim bereits Ersatzplanungen abgeschlossen hat, gab der Klub nicht bekannt. Für die Anhänger in Baden und der übrigen Nordwestschweiz bleibt die Frage, wie sich der Weggang auf die Offensivqualität der TSG in der kommenden Saison auswirkt.
Regionalinteresse besteht auch deshalb, weil viele Fussballfans in der Nordwestschweiz die Bundesliga verfolgen und Spielerbewegungen in den Nachbarbundesländern direkten Einfluss auf die mediale Berichterstattung und die lokale Fankultur haben.