Sanierungsschritte für das alte Hallenbad in der Neustadt
Das ehemalige Neubad in Luzern, das seit 1969 besteht und heute als Kulturzentrum genutzt wird, soll mindestens bis ins Jahr 2030 weiterbetrieben werden. Um den Fortbestand der Zwischennutzung zu sichern, sind nun gezielte bauliche Arbeiten vorgesehen, die vor allem die Betriebssicherheit der Anlage verbessern sollen. Laut eingereichtem Baugesuch liegen die erwarteten Baukosten bei insgesamt 250'000 Franken.
Fokus auf Brandschutz
Die geplanten Massnahmen wurden im Rahmen einer Sanierungsstudie mit der Stadt Luzern abgestimmt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Brandschutz: Geplant sind unter anderem der Einbau zusätzlicher Brandschutztüren sowie die Ausrüstung eines Treppenhauses mit Brandschutzdecken. Die Geschäftsleiterin des Vereins Netzwerk Neubad betont, dass es sich dabei nicht um eine Erweiterung, sondern um notwendige Anpassungen zur Gewährleistung der Betriebssicherheit handelt.
«Es handle sich nicht um eine Erweiterung, sondern um nötige Anpassungen der Betriebssicherheit.»
Finanzierung und Vorarbeiten
Die Stadt übernimmt einen Teil der Kosten; die genaue Aufteilung zwischen städtischen Mitteln und dem Verein Netzwerk Neubad ist im Baugesuch nicht im Detail aufgeschlüsselt. Bereits 2024 wurden im Neubad Gelder in Umbauten investiert, namentlich in ein Fumoir für den Clubbetrieb und in einen Rollstuhllift für den Pool, was die Zugänglichkeit und Nutzung des Hauses verbessserte.
- Gesamtkosten: 250'000 Franken (erwartet)
- Schwerpunkt: Brandschutzmassnahmen (Brandschutztüren, Brandschutzdecken)
- Zeithorizont: Zwischennutzung mindestens bis 2030
- Trägerschaft: Verein Netzwerk Neubad in Abstimmung mit der Stadt Luzern
Konsequenzen für Besucherinnen und Veranstalter
Für das Publikum und für Veranstalterinnen sowie Veranstalter bedeutet die Aufrüstung vor allem mehr Sicherheit und eine höhere Verlässlichkeit des Standorts: Geplante Brandschutzmassnahmen reduzieren Risiken bei Veranstaltungen und können Betriebsbeschränkungen vorbeugen, die andernfalls aus Sicherheitsmängeln folgen könnten. Da die Arbeiten schrittweise umgesetzt werden sollen, ist mit punktuellen Einschränkungen während der Bauzeit zu rechnen; konkrete Termine oder Nutzungsunterbrechungen wurden im Baugesuch nicht detailliert aufgeführt.
Offene Fragen und Ausblick
Wie es nach 2030 mit dem Gebäude weitergeht, ist weiterhin offen. Die aktuellen Investitionen zielen darauf ab, den Kulturbetrieb kurzfristig und mittelfristig zu sichern. Langfristige Entscheidungen über die Nutzung oder eine grundlegende Sanierung des ehemaligen Hallenbads bleiben Aufgabe von Stadt und Trägerschaft.
| Aspekt | Stand / Massnahme |
|---|---|
| Baukosten | 250'000 Franken (erwartet) |
| Hauptmassnahmen | Einbau Brandschutztüren, Brandschutzdecken im Treppenhaus |
| Bereits 2024 umgesetzt | Fumoir für Club, Rollstuhllift für Pool |
| Nutzungsperspektive | Kulturzentrum mindestens bis 2030 |