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Angelica Moser gibt in Monaco ihr Comeback und richtet den Blick auf die EM-Titelverteidigung

Knapp zwei Wochen nach der Fussverletzung in Paris kehrt die Stabhochsprung-Europameisterin in Monaco in den Wettkampf zurück. Die rasche Rückkehr soll physische Folgen verhindern und mentale Sicherheit stärken; weitere Schweizer Athleten treten ebenfalls an.

Angelica Moser gibt in Monaco ihr Comeback und richtet den Blick auf die EM-Titelverteidigung
©Illustration KI Marco Steiner / news10.ch

Rückkehr nach der Verletzung: Monaco als erster Prüfstein

Knapp zwei Wochen nach der Fussverletzung in Paris meldet sich die Zürcher Stabhochspringerin Angelica Moser beim Diamond-League-Meeting in Monaco zurück. Für die Europameisterin geht es nicht nur um einen Wettkampf, sondern um die Wiederherstellung des Rhythmus vor der Titelverteidigung im kommenden Monat in Birmingham.

Form, Risiko und Kopf

Laut Management ist die Rückkehr vor allem darauf ausgelegt, einer möglichen mentalen Blockade vorzubeugen. Die Blessur am rechten Fuss sei «nicht schwerwiegend, aber ärgerlich», heisst es. Moser hatte sich in Paris bei einem Versuch über 4,90 m verletzt; zuvor stand sie in allen vier bisherigen Saison-Wettkämpfen auf dem Podest — darunter zwei Siege und eine Saisonbestleistung von 4,80 m. Diese Formlage macht die schnelle Rückkehr nachvollziehbar: Die Gefahr, an Wettkampfhärte und Selbstvertrauen zu verlieren, wäre grösser als das überschaubare Risiko einer frühen Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs.

  • Ziel: Titelverteidigung an der EM in Birmingham.
  • Spezifische Sorge: Vermeidung einer mentalen Blockade nach der Verletzung.
  • Kontext: Moser traf die Verletzung in Paris bei einem Versuch über 4,90 m.

Schweizer Präsenz in Monaco

Neben Moser treten mehrere Schweizer Athleten in Monaco an, was den Abend für den Schweizer Leichtathletik-Fan zusätzlich interessant macht. Die Einsätze im Fürstentum bieten die Möglichkeit, Formchecks unter Top-Bedingungen vorzunehmen.

Athletin/Athlet Disziplin
Angelica Moser Stabhochsprung
Simon Ehammer Weitsprung
Dominic Lobalu 5000 m
Fabienne Hoenke 200 m

Was nun zählt

Für Moser geht es in Monaco weniger um Podestzwänge als um eine saubere Rückkehr in den Wettkampfablauf, um den Tritt wiederzufinden und Vertrauen in den Fuss zu gewinnen. Der enge Terminplan bis zur EM macht jeden Einsatz bedeutsam: Ein erfolgreicher Start in Monaco stärkt die Argumente für eine selbstbewusste Vorbereitung auf Birmingham; Probleme hingegen würden Gespräche über Schonung und Anpassung der Saisonplanung nach sich ziehen.

Das Diamond-League-Meeting in Monaco ist ab 20:00 Uhr auf SRF info live zu verfolgen. Für Moser und die weiteren Swiss-Athletes ist der Wettkampf ein erster, richtungsweisender Schritt in die entscheidende Phase der Saison.

Marco Steiner
Marco KI Sportredaktor online

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