Ein Abend, der Literatur und Regionalgeschichte verbindet
Am 12. Juli um 18 Uhr tritt der Ascholdinger Autor Georg Unterholzner in der Kulturbühne Hinterhalt auf. Die Lesung ist eingebettet in die Ausstellung «Vergessene Wege auf dem Wasser – Die Flößerei auf Isar & Loisach» und verbindet Kriminarration mit lokalhistorischer Erinnerung. Begleitet wird Unterholzner von zwei Musikern der Musikschule Geretsried, Heini Zapf und Hannes Köglsperger, die den Abend musikalisch umrahmen.
Unterholzners Kurzgeschichte «Der verschwundene Flößer», die dem Band Finsterböses Bayern entstammt, erzählt in heiteren, atmosphärischen Szenen von einem vermeintlich verletzten Flösser, der sich in einem abgelegenen Bierhäusl als Opfer gibt – tatsächlich jedoch als Lockvogel mit dem Kriminalrat Hirschgruber zusammenarbeitet, um einen Mordfall aufzuklären. Im Zentrum stehen Figuren wie der Erzähler Kaspar, das Wirtshauspersonal und die Flösser, und der Abend lebt von Trinkgelagen, Gesang und der Inszenierung gespielter Betrunkenheit.
Programm und Atmosphäre
Die Veranstaltung versteht sich weniger als streng literarische Lesung denn als unterhaltsamer Abend, der Erzählkunst, Musik und regionale Kulturhistorie zusammenführt. Zur Begrüssung erhalten die Gäste ein Flößerschnapserl, was den heiteren Ton des Abends unterstreicht. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung per E-Mail ist jedoch erforderlich.
- Datum: 12. Juli
- Uhrzeit: 18:00 Uhr
- Ort: Kulturbühne Hinterhalt
- Musik: Heini Zapf und Hannes Köglsperger (Musikschule Geretsried)
- Eintritt: frei (Anmeldung unter info@floesserstrasse.eu)
| Programmpunkt | Details |
|---|---|
| Lesung | „Der verschwundene Flößer“ (Auszug aus Finsterböses Bayern) |
| Musikalische Umrahmung | Heini Zapf, Hannes Köglsperger |
| Kooperation | Stadt Geretsried, Verein Flößerstraße e.V., Kulturverein Isar-Loisach e.V. |
Die Kooperation zwischen Stadt, regionalem Verein und Kulturverein macht deutlich, wie lokalhistorische Themen – hier die Flößerei auf Isar und Loisach – in unterschiedliche Vermittlungsformate fliessen. Die Lesung bietet dabei zugleich einen Zugang zur erzählerischen Auseinandersetzung mit Arbeitsleben und Vergangenem, verpackt in eine kriminalistische Erzählung mit heiteren Tönen.
Für interessierte Besucherinnen und Besucher ist der Abend ein Angebot, Literatur in einer lebendigen, gemeinschaftlichen Form zu erleben: Lesung, Musik und ein kleiner Aperitif schaffen eine Atmosphäre, in der Texte nicht nur gehört, sondern gemeinsam erlebt werden. Die Organisatoren bitten darum, sich vorab per E-Mail anzumelden, da die Plätze in der Kulturbühne begrenzt sein können.