Dominic Lobalu hat sich beim Diamond-League-Meeting in Monaco zurückgemeldet und das 5000-Meter-Rennen gewonnen. In einem taktisch geprägten Lauf setzte sich der 25-jährige Schweizer auf den letzten Metern durch und sicherte sich damit einen hochkarätigen Erfolg an der französischen Mittelmeerküste.
Wieder Spitze in der Diamond League
Für Lobalu ist es der zweite Sieg in einem Diamond-League-Rennen innerhalb seiner Karriere beim selben Meetingstitel: Der Erfolg in Monaco ist sein dritter Diamond-League-Sieg insgesamt nach Siegen in Stockholm 2022 und London 2024. Obwohl er die Zeit von seinem Schweizer Rekord (12:50,87) nicht erreichte, lief er in 12:52,55 Minuten ein Rennen, das vor allem durch kluge Renneinteilung und eine starke Schlussrunde geprägt war.
Nach dem enttäuschenden Auftritt vor einem Monat in Oslo, als ihm die angestrebte Verbesserung des Landesrekords misslang, reagierte Lobalu mit einem gezielten Trainingsblock in der Höhe von St. Moritz. Die Vorbereitung zahlte sich aus: Im Stade Louis II konnte er seine Kräfte richtig einteilen, kurzzeitig wurde sein Vorsprung jedoch in Frage gestellt, als der Amerikaner Graham Blanks auf den letzten Metern an ihm vorbeizog. Lobalu konterte und schob sich nochmals an Blanks vorbei, womit er das Ziel als Erster erreichte.
- Rang: 1. Platz im 5000-m-Rennen
- Zeit: 12:52,55
- Bedeutung: Dritter Diamond-League-Sieg für Lobalu; Schweizer Höhepunkt im Meeting
Der Sieg bedeutet nicht nur eine persönliche Revanche nach dem enttäuschenden Auftritt in Oslo, sondern bestätigt auch Lobalus Stellung in der europäischen Spitze über die längere Mittelstrecke. Zudem ist es ein weiterer Schweizer Erfolg in der Diamond League in diesem Jahr und trägt zur nationalen Präsenz in der internationalen Meeting-Serie bei.
| Jahr / Meeting | Ergebnis für Lobalu |
|---|---|
| Stockholm 2022 | Diamond-League-Sieg |
| London 2024 | Diamond-League-Sieg |
| Monaco 2026 | Diamond-League-Sieg (5000 m, 12:52,55) |
Die Leistung in Monaco wird Lobalu Selbstvertrauen geben für die weiteren Saisonhöhepunkte. Wie nachhaltig dieser Formanstieg ist, wird sich in den kommenden Wettkämpfen zeigen; der Sieg aber setzt ein klares Zeichen: Lobalu bleibt einer der wichtigsten Schweizer Athleten über 5000 Meter.