Mbappé bleibt Hoffungsträger – Schmerzen, aber keine schwere Verletzung
Im Viertelfinal-Knüller gegen Marokko war es ein kurzer, aber nervenaufreibender Moment: Kylian Mbappé setzte sich in der 76. Minute mit schmerzverzerrtem Gesicht auf den Rasen und musste kurz darauf ausgewechselt werden. Der Grund war ein Schlag auf die Ferse, wie der 27-Jährige nach dem Spiel selbst erklärte. Trotz der Szene trat Mbappé nach dem Schlusspfiff jubelnd aufs Feld und gab den Fans sowie der Mannschaft rasch Entwarnung.
„Mir geht es gut. Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht mir gut.“
Auch Frankreichs Trainer Didier Deschamps schätzte die Lage zurückhaltend, aber optimistisch ein: „Da ist nichts Ernstes.“ Diese Aussagen beruhigten die ganze französische Delegation – und die Fussballwelt, die Mbappé als Schlüsselspieler betrachtet.
Sportliche Bilanz des Spiels und Mbappés Rolle
In einem unaufgeregten ersten Durchgang blieb es torlos, doch nach der Pause übernahm Frankreich zunehmend das Kommando. Mbappé verarbeitete zudem den verschossenen Elfmeter in bemerkenswerter Manier: Er erzielte das 1:0 (60.) und bereitete kurz darauf das 2:0 durch Ousmane Dembélé (66.) vor. Mit diesem Auftritt untermauerte er seine Rolle als Turnier-Eckpfeiler.
- Minute 28: Elfmeter verschossen
- Minute 60: Führungstreffer durch Mbappé
- Minute 66: Vorlage auf Dembélé zum 2:0
Statistiken – Mbappés WM-Output
| Wert | Angabe |
|---|---|
| Spiele | 6 |
| Tore | 8 |
| Vorlagen | 3 |
Diese Zahlen erklären, weshalb Mbappé nach jeder kurzen Unsicherheit sofort im Fokus steht: Er ist bislang Frankreichs produktivster Spieler an diesem Turnier und prägt dessen Weg ins Halbfinale aktiv mit.
Für Frankreich bedeutet die positive Diagnose: Die Mannschaft kann mit ihrem Topstürmer weiter planen, auch wenn kurzfristig physiotherapeutische Massnahmen nötig sein dürften. Für die Gegner bleibt die Herausforderung gleich: Einen in Form befindlichen Mbappé aus dem Spiel zu nehmen, verlangt taktische Disziplin und Präzision – nicht nur für das Halbfinale, sondern womöglich bis zum Schluss des Turniers.