Ein Leben zwischen Bühne und Kamera
Der Berliner Schauspieler Achim Wolff ist im Alter von 87 Jahren verstorben. Das teilte seine Künstleragentur auf Nachfrage mit. Nach Angaben der Agentur erlag Wolff einer schweren Krankheit und starb im Kreis seiner Familie. Für das Publikum war er vor allem durch seine Rolle als Rudi Reschke in der ZDF-Serie „Salto Postale“ bekannt, in der er an der Seite von Wolfgang Stumph agierte.
Vielfältiges Schaffen vor Film und Publikum
Wolffs Karriere umfasste nach Agenturangaben mehr als 100 Kin- und Fernsehproduktionen. Auf der Bühne spielte er klassischen Repertoirestoff und übernahm im Laufe seines beruflichen Wegs zahlreiche Haupt- und Charakterrollen. Engagements führten ihn unter anderem an den Friedrichstadt-Palast sowie an Theaterhäuser in Berlin, Dresden und München.
Auch hinter der Bühne tätig
Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitete Wolff auch als Regisseur und blieb so über die Schauspielarbeit hinaus in künstlerischen Prozessen präsent. In den 2000er-Jahren war er für Kinderfernsehen und populäre Formate tätig: Zwischen 2005 und 2012 verkörperte er den Weihnachtsmann in der Kika-Serie „Beutolomäus“.
Letzte Jahre und Erinnerungen
Zuletzt war Wolff noch 2025 künstlerisch aktiv: Dort stand er gemeinsam mit seiner Ehefrau Rita Feldmeier im Sommertheater der Beelitzer Festspiele auf der Bühne. Am Schlosspark-Theater in Berlin übernahm er zudem die Hauptrolle in der Bühnenfassung von Til Schweigers Film „Honig im Kopf“, in der er die Figur des an Alzheimer erkrankten Amandus spielte.
- Geburtsjahr: 1938 in Berlin (laut Agenturangaben)
- Bekannt durch: Rolle in „Salto Postale“
- Umfang der Arbeit: Mehr als 100 Film- und TV-Produktionen
- Letzte Bühnenarbeit: Beelitzer Festspiele 2025
Karriere kompakt
| Bereich | Hinweis |
|---|---|
| Fernsehen | Rolle als Rudi Reschke in ZDF-Serie |
| Kinderfernsehen | Weihnachtsmann in Kika-Serie (2005–2012) |
| Theater | Engagements u. a. Friedrichstadt-Palast, Schlosspark-Theater |
| Regie | Mehr als 20 Jahre tätig |
Wolffs Wirken reichte von populären Fernsehfiguren bis zu anspruchsvollen Theaterpartien. Sein Tod hinterlässt eine Lücke in mehreren Teilen des deutschen Kulturbetriebs: im Fernsehen, im Kinderprogramm und auf den Bühnen, die er über Jahrzehnte geprägt hat.