Regierungsrat erklärt Rolle des Kantons bei EFAS-Umsetzung
Der Kanton Schwyz bereitet sich auf die Umstellung der Pflegefinanzierung im Rahmen von EFAS vor. Mit der Antwort auf eine Interpellation von zwei Kantonsräten legt der Regierungsrat dar, dass EFAS keine umfassende Pflegereform darstelle, sondern primär die Finanzierung von ambulanten, stationären und Pflegeleistungen ab 2032 vereinheitlichen soll. Die Antwort betont zudem, dass der Kanton sich über verschiedene Gremien an der Umsetzung auf Bundesebene beteilige.
Die angekündigte Vereinheitlichung zielt laut Regierungsrat auf eine vereinfachte Pflegeabrechnung ab. Kurzfristig sei jedoch damit zu rechnen, dass die Umstellung zusätzlichen administrativen Aufwand verursachen könne, bevor Vereinfachungen greifen.
Konsequenzen für pflegende Angehörige und Anbieter
Eine weitere Reduktion der bereits gesenkten Höchsttaxen für pflegende Angehörige lehnt der Regierungsrat ab. Begründet wird dies damit, dass die Vergütung weiterhin eine wirtschaftliche Leistungserbringung privater Spitex-Organisationen ermöglichen müsse. Die bestehende Patientenbeteiligung von maximal 7.65 Franken pro Tag bleibt vorerst unverändert; mit der Einführung von EFAS werde sie jedoch erneut überprüft.
- EFAS vereinheitlicht die Pflegefinanzierung ab 2032.
- Kanton Schwyz beteiligt sich an Umsetzung über Bundesgremien.
- Keine zusätzliche Senkung der Höchsttaxen für pflegende Angehörige.
Für Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons bedeutet das: Kurzfristig ist mit Änderungen in den Abrechnungsprozessen und möglichem Mehraufwand bei Leistungserbringern zu rechnen. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen müssen bis zur endgültigen Umsetzung 2032 mit weitgehend unveränderten finanziellen Beteiligungen rechnen, bis allfällige Anpassungen erneut geprüft sind.
Was bleibt offen
Die Interpellation und die Antwort des Regierungsrats liefern keine detaillierten Angaben zu konkreten kantonalen Maßnahmen oder zu Übergangsfristen für lokale Leistungserbringer. Ebenfalls unklar bleibt, in welchem Umfang kantonale Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige allenfalls angepasst werden. Weitere Informationen nennt der Regierungsrat nicht in der zusammengefassten Antwort; umfassendere Berichte sind laut Quelle in der Druckausgabe des «March-Anzeigers» und «Höfner Volksblatt» vom 10. Juli 2026 zu finden.
| Aspekt | Konkrete Angabe |
|---|---|
| Vereinheitlichung der Finanzierung | Ab 2032 |
| Maximale Patientenbeteiligung (aktuell) | 7.65 Franken pro Tag |
Der Kanton bleibt in der laufenden Umsetzung involviert. Für Betroffene und Anbieter empfiehlt es sich, die kommunizierten Schritte des Regierungsrats sowie die beratenden Resultate auf Bundesebene aufmerksam zu verfolgen, um rechtzeitig auf mögliche Änderungen reagieren zu können.