Baustart Kreisel als erste Etappe
Der Kanton Schwyz beginnt laut Staatskanzlei mit dem Bau des einspurigen Kreisels «Diesel» an der Gotthardstrasse in Ibach. Mit dem Bau dieses Kreisels werde eine wichtige Vorleistung für die geplante Muotabrücke West erbracht, heisst es in der Mitteilung. Der Kreisel hat einen Aussendurchmesser von 30 Metern und wird vom Kanton realisiert; sobald er fertiggestellt ist, startet die Gemeinde Schwyz mit dem Brückenbau.
Ziele und Wirkung vor Ort
Das Strassenprojekt zielt darauf ab, das Arbeitsgebiet zwischen Seewen und Ibach besser zu erschliessen und gleichzeitig den Durchgangsverkehr in den beiden Ortschaften zu reduzieren. Damit schafft das Vorhaben die verkehrliche Grundlage für eine weitere wirtschaftliche Entwicklung des Gewerbegebiets und erleichtert den Zugang für Berufspendler, Lieferverkehr und Kunden.
- Erste Etappe: Bau des Kreisels an der Gotthardstrasse (Kanton)
- Folgemaßnahme: Bau der Muotabrücke West (Gemeinde Schwyz)
- Erwartete Wirkung: bessere Erreichbarkeit des Arbeitsgebiets, weniger Verkehr in Ortszentren
Finanzierung, Planung und Vorgeschichte
Die neue Brücke steht seit Jahren im kommunalen Richtplan: Eine entsprechende Vorlage ist dort bereits seit 2004 aufgeführt. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Schwyz genehmigten 2021 das Projekt, das mit rund 16 Millionen Franken veranschlagt ist. Die geplante Bogenbrücke weist eine Spannweite von 52 Metern auf. Gegen das Vorhaben seien keine Einsprachen eingegangen, teilte die Gemeinde im Dezember 2025 mit.
| Etappe | Verantwortlich | Bekannte Fakten |
|---|---|---|
| Kreisel «Diesel» | Kanton Schwyz | einspurig, Aussendurchmesser 30 m |
| Muotabrücke West | Gemeinde Schwyz | Projektkosten 16 Mio. CHF, Spannweite 52 m, bewilligt 2021 |
Was Anwohnende und Gewerbe jetzt wissen sollten
Für Anwohnerinnen und Anwohner in Ibach und Seewen sowie für Unternehmen im Arbeitsgebiet bringt der Baustart des Kreisels bald sichtbare Veränderungen: Baulärm, Verkehrsbehinderungen während der Bauphase und geänderte Zufahrten sind möglich. Langfristig wird jedoch mit einer verbesserten Verkehrsanbindung und einer Entlastung der Ortskerne gerechnet. Die Gemeinde und der Kanton sind zuständig für die jeweiligen Bauetappen; nähere Informationen zu Sperrungen, Baustufen und Zeitplänen sollen in den nächsten Wochen folgen, sobald die Baukoordination konkretisiert ist.
Die Entscheidungsträger verweisen auf die bereits eingeholten politischen Beschlüsse und die fehlenden Einsprachen als Basis für einen zügigen Ablauf. Für Anwohnerinnen und Gewerbetreibende empfiehlt sich, die offiziellen Mitteilungen der Gemeinde Schwyz und der Staatskanzlei im Blick zu behalten, wenn konkrete Termine und verkehrstechnische Massnahmen kommuniziert werden.