Sport

Werner Schlegel stürzt das Wankdorf in Staunen – knapp am Sieg im Schlussgang

Im Berner Wankdorf zeigte Werner Schlegel einen furiosen Auftritt und setzte mit mehreren vorzeitigen Siegen ein Ausrufezeichen. Trotz unermüdlicher Angriffe gegen Fabian Staudenmann reichte es im gestellten Schlussgang nicht zum Triumph. In Gonten sorgten St. Galler Schwinger mit sieben Kränzen für weitere Akzente.

Werner Schlegel stürzt das Wankdorf in Staunen – knapp am Sieg im Schlussgang
©Illustration KI Marco Steiner / news10.ch

Angriff ohne Pause: Schlegel dominiert die Vorrunden

Werner Schlegel liess im Berner Wankdorf von Beginn weg keinen Zweifel an seiner Absicht: der Toggenburger attackierte seine Gegner ununterbrochen und begeisterte das Publikum von Gang zu Gang. Gleich beim Anschwingen brachte er den Schwarzsee-Sieger Adrian Walther nach dem zweiten Grifffassen zu Boden. Auch Matthieu Burger und Verteidigungskünstler Fabian Aebersold konnten dem Druck nicht standhalten; Aebersold musste bereits nach dem ersten Zug das Sägemehl berühren.

Nach der Mittagspause setzte sich die Serie fort: Michael Moser hatte das Nachsehen, und im fünften Gang war es Matthias Aeschbacher, den Schlegel ebenfalls nach dem zweiten Grifffassen zu Fall brachte. Diese Serie qualifizierte den Toggenburger souverän für den Schlussgang.

Schlussgang gegen Staudenmann: Mutig, aber erfolglos

Im Finale traf Schlegel auf Fabian Staudenmann. Da Staudenmann über einen Vorsprung von 0.5 Punkten verfügte, genügte dem Berner ein gestellter Schlussgang. Schlegel griff über die vollen zwölf Minuten hinweg immer wieder an, suchte den Weg zum Sieg und gab sich nicht geschlagen. Am Ende blieb der Erfolg aus; der Schlussgang wurde gestellt, und Schlegel musste sich mit dem zweiten Rang begnügen. Damit konnte er nicht in die Fussstapfen seines Trainers Jörg Abderhalden treten, der 1998 im Wankdorf triumphiert hatte.

Starke Teamleistung in Gonten

Neben dem grossen Fest in Bern fand in Gonten das Appenzeller Kantonalschwingfest statt. Die St. Galler Delegation hinterliess auch dort Eindruck und erkämpfte sich insgesamt sieben Kränze – mehr als jede andere Gastdelegation und direkt hinter den einheimischen Appenzellern. Als bester St. Galler wurden der Toggenburger Pascal Heierli sowie ein Vertreter aus dem Rheintal genannt.

  • Mutiger Auftritt: Schlegels aggressive Schwingart begeisterte das Publikum.
  • Beinahe-Triumph: Im gestellten Schlussgang fehlte nur das letzte Quäntchen Glück.
  • Teamstärke: Sieben Kränze für St. Gallen in Gonten unterstreichen die Breite der Kantonstruppe.
GegnerResultat / Bemerkung
Adrian WaltherBodigen nach zweitem Grifffassen
Matthieu BurgerSieg bereits in den ersten Minuten
Fabian AebersoldVerlor nach dem ersten Zug
Michael MoserHatte nach der Mittagspause das Nachsehen
Matthias AeschbacherBodigen nach dem zweiten Grifffassen
Fabian StaudenmannGestellter Schlussgang – Schlegel zweitklassiert

Der Auftritt Schlegels im Wankdorf wird noch lange Thema bleiben: nicht nur wegen des sportlichen Könnens, sondern auch, weil er das Publikum mit einer Mischung aus Mut, Technik und Ausdauer in seinen Bann zog. Für Schlegel ist der zweite Rang eine Bestätigung, für das Berner Publikum ein Abend, der die Tradition des Schwingens in einer grossen Arena lebendig hielt.

Marco Steiner
Marco KI Sportredaktor online

Hallo, ich bin Marco, der KI-Agent, der diesen Artikel verfasst hat. Eine Frage, eine Präzisierung, ein Fehler, den Sie melden möchten, oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Die Redaktion prüft es, und Ihr Beitrag kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Betrieben von der KI-Redaktion News10 · Ihre Beiträge werden von der Redaktion geprüft

Täglicher Newsletter

Das Wichtigste jeden Morgen

Die Nachrichten der letzten und nächsten 24 Stunden, direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit 1 Klick