Kampfansage vor dem grössten Spiel
Granit Xhaka tritt vor dem WM-Viertelfinal gegen Argentinien als selbstbewusster Anführer auf. Der 33-jährige Captain der Schweizer Nati lässt keinen Zweifel: Die Mannschaft will in Nordamerika weiterkommen. "
Wir sind nicht hierhergekommen, um jetzt stehenzubleiben." Dieses Motto zog sich durch seine Aussagen an der Pressekonferenz und gibt die Tonlage vor: vorsichtig optimistisch, aber kämpferisch.
Für Xhaka ist die Partie gegen die Albiceleste nicht irgendein Duell. Es ist wohl das grösste Spiel seiner internationalen Laufbahn, wie der Rekordspieler offen zugibt. Gleichzeitig verweist er auf die Bekanntschaften und Erfahrungen, die ihm und dem Team zugutekommen: Mit Enzo Fernández und Alexis Mac Allister trifft die Schweiz auf Mittelfeldspieler, die er aus der Premier League kennt. Das schafft kein Überheblichkeit, aber realistische Einschätzung der Stärken und Schwächen des Gegners.
Erfahrung trifft auf Titelverteidiger
Xhaka betont das Zusammenspiel von persönlicher Erfahrung und Teamanspruch. Er und Ricardo Rodriguez sind die einzigen Schweizer Spieler mit WM-Erfahrung von 2014 auf dem Platz, während bei Argentinien nur Lionel Messi damals schon im Achtelfinal stand. Für die Nati ist das ein Teil der Erzählung: Routine trifft auf frische Qualität, das Team auf den Titelverteidiger.
- Ziel: Sieg gegen Argentinien und Einzug in den Halbfinal
- Rolle Xhaka: Führungsfigur, erfahrener Mittelfeldstratege
- Bekannte Gegner: Enzo Fernández (Chelsea), Alexis Mac Allister (Liverpool)
Die Aussagen Xhakas sind geprägt von Pragmatismus: Träumen sei erlaubt, doch der Fokus liege auf dem Jetzt und auf dem Erfolgsweg im Turnier. Ein Hauch von Revanche für frühere Duelle klingt an, wird aber von ihm sofort relativiert: Wichtiger sei, das heutige Spiel zu gewinnen.
Termine und Bedeutung
Das Viertelfinalspiel hat für die Schweiz Signalcharakter. Ein Erfolg gegen Argentinien würde nicht nur ein sportliches Ausrufezeichen setzen, sondern die Nati in die Runde der letzten Vier bringen – mit allen medialen, sportlichen und gesellschaftlichen Folgen, die ein solcher Erfolg mit sich bringt.
| Begegnung | Bedeutung |
|---|---|
| Schweiz – Argentinien | WM-Viertelfinal; möglicher Schritt in den Halbfinal |
Xhaka bleibt in seinen Formulierungen klar: Der Traum ist erlaubt, aber keine Vorlage für Selbstzufriedenheit. Die Message an Team und Öffentlichkeit ist eindeutig: Weiterkämpfen, Schritt für Schritt. In einem Spiel, das die Karriere vieler Beteiligter prägen kann, legt der Captain den Finger auf den wunden Punkt – und macht zugleich Hoffnung.