Am Mittwochnachmittag rückte die Feuerwehr Bochum zu einem Böschungsbrand an der Auffahrt zur A40 in Fahrtrichtung Essen aus. Gegen 16:30 Uhr entdeckten Einsatzkräfte eine Brandfläche hinter einer Schallschutzwand; die betroffene Fläche wurde auf rund 200 Quadratmeter eingeschätzt.
Einsatzablauf und Massnahmen
Beim Eintreffen der Wehrleute mussten zur Gefahrenabwehr mehrere Maßnahmen koordiniert werden. Weil sich die Lage unmittelbar an der Strassenbahntrasse befand, wurde der Bahnverkehr der lokalen Verkehrsgesellschaft kurzzeitig eingestellt und der Gleisbereich gesichert, um Einsatzkräfte zu schützen und ein Ausbreiten der Flammen auf die Infrastruktur zu verhindern. Zur Lageerkundung setzte die Feuerwehr eine Drohne ein, die einen schnellen Überblick über das Brandgeschehen ermöglichte.
Für die Brandbekämpfung verlegten die Kräfte mehrere hundert Meter Schlauchleitung bis zur Einsatzstelle. Mit zwei D‑Strahlrohren gelang es, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen und die Fläche vollständig abzulöschen. Nach Angaben der Einsatzleitung war der Einsatz für die insgesamt 18 Einsatzkräfte des Löschzugs Innenstadt und der TOJ‑Einheit nach etwas mehr als einer Stunde beendet.
Weitere Einsätze und Warnung
Nur kurze Zeit vor dem Böschungsbrand wurden im Bochumer Stadtgebiet drei weitere Vegetationsbrände gemeldet, die jedoch bereits im Entstehungsstadium gelöscht werden konnten. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Trockenheit weist die Feuerwehr ausdrücklich auf die erhöhte Gefahr von Flächenbränden hin.
- Uhrzeit: 16:30 Uhr
- Brandfläche: ca. 200 m²
- Einsatzkräfte: 18 Personen
- Dauer: gut eine Stunde
- Massnahmen: Drohneneinsatz, Schlauchverlegung, zwei D‑Strahlrohre
| Aspekt | Angaben |
|---|---|
| Brennbare Fläche | ~200 m² |
| Einsatzzeit | Beginn: 16:30 Uhr; Dauer: ~1 Stunde |
| Personal | 18 Einsatzkräfte (Löschzug Innenstadt, TOJ) |
Die Feuerwehr mahnt: Bereits kleine Unachtsamkeiten können in der aktuellen Witterung Brände auslösen. Die Bevölkerung wird gebeten, auf offenes Feuer zu verzichten, keine Zigarettenkippen in die Natur zu werfen und Rauch oder Feuer umgehend über den Notruf 112 zu melden.