Vormittagssturm zog über Kanton – viele Einsätze für Einsatzkräfte
Am Freitagvormittag zog ein heftiges Unwetter über den Kanton Schaffhausen. Die Kantonspolizei registrierte in der Folge rund 90 Notrufe. Trotz der grossflächigen Sachschäden wurden nach bisheriger Mitteilung keine Personen verletzt.
Das Sturmgebiet zog kurz nach 10.00 Uhr durch die Region. Der kräftige Wind und starke Niederschläge führten zu mehreren Problemen auf den Strassen und in Siedlungsbereichen:
- Dutzende Bäume wurden umgeknickt oder entwurzelt und blockierten lokal Fahrbahnen.
- Starkregen überflutete mehrere Strassen, Keller und Tiefgaragen.
- Stellenweise kam es zu Ausfällen von Trafokästen.
- Windböen deckten mehrere Dächer ab; umherfliegende Trümmerteile beschädigten parkierte Fahrzeuge.
Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem Betreten von Wäldern sowie von Waldstrassen und -wegen. Auch nachdem das Unwetter durchgezogen ist, bestehe weiterhin Gefahr durch abbrechende Äste und umstürzende Bäume, heisst es in der Mitteilung der Behörde.
Ausmass der Schäden noch unklar – Arbeiten dauern an
Das genaue Ausmass der entstandenen Sachschäden lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Die Einsatzkräfte sind mit Aufräumarbeiten und der Sicherung gefährdeter Stellen beschäftigt. Verkehrsteilnehmende werden aufgefordert, besonders vorsichtig zu sein und Warnungen der Behörden zu beachten.
Praktische Hinweise für Betroffene im Kanton:
- Vermeiden Sie Waldgebiete und Waldwege, bis Entwarnung erfolgt.
- Melden Sie Stromausfälle oder beschädigte Trafokästen an die zuständigen Energieversorger.
- Sichern Sie bei Bedarf lose Gegenstände auf Freiflächen und prüfen Sie Fahrzeuge auf Schäden durch herabgefallene Äste oder Trümmer.
- Bei akuter Gefahr (umstürzende Bäume, massive Überflutungen) weiterhin den Notruf wählen.
| Ereignis | Bislang gemeldete Angaben |
|---|---|
| Notrufe | ~90 |
| Verletzte | 0 |
| Umgestürzte Bäume | Dutzende |
| Trafokästen | Stellenweise ausgefallen |
Die Kantonspolizei sowie regionale Dienststellen bleiben in Bereitschaft. Einwohnerinnen und Einwohner werden gebeten, aktuelle Hinweise aus offiziellen Kanälen zu verfolgen, Schäden wo nötig zu melden und vorsichtig zu handeln.