Politik Baden Kanton Aargau

Digitalisierung der Verwaltung: Webinar zu Komm.ONE und den Folgen für Kommunen — auch für Baden relevant

Ein Webinar am 21. Juli 2026 diskutiert die künftige Ausrichtung der Verwaltungsdigitalisierung in Baden‑Württemberg, die Rolle von Komm.ONE sowie Herausforderungen wie Registermodernisierung, OZG‑Umsetzung, Cyber‑Sicherheit, Fachkräftemangel und angespannte Haushaltslagen.

Digitalisierung der Verwaltung: Webinar zu Komm.ONE und den Folgen für Kommunen — auch für Baden relevant
©Illustration KI Christian Wehrli / news10.ch

Webinar stellt Weichen für Verwaltungsdigitalisierung in Baden‑Württemberg

Am 21. Juli 2026 findet von 10:30 bis 11:30 Uhr das Live‑Webinar "Kommune21 im Gespräch" statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Digitalisierung öffentlicher Verwaltungen in Baden‑Württemberg beschleunigt und effizienter gestaltet werden kann. Als Gesprächspartner treten Roland Bernhard (Landrat des Landkreises Böblingen und Verwaltungsratsvorsitzender von Komm.ONE) sowie William Schmitt (Vorstandsvorsitzender von Komm.ONE) auf. Die Diskussion bezieht zentrale Themen wie die Rolle von Komm.ONE, die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen sowie die Umsetzung von Gesetzesvorhaben und technischen Modernisierungen mit ein.

Die Veranstaltung findet vor dem Hintergrund aktueller politischer Rahmenbedingungen statt: Nach der Landtagswahl und mit dem neuen Koalitionsvertrag von Bündnis 90/Die Grünen und der CDU stehen Entscheidungen zu Registermodernisierung und zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) an. Zeitgleich gewinnen Anforderungen an Cyber‑Sicherheit und digitale Souveränität an Bedeutung.

Als Hemmnisse für die praktische Umsetzung werden im Vorfeld Fachkräftemangel und angespannte Haushaltslagen genannt. Diese Faktoren erschweren laut Ankündigung vielerorts die Realisierung geplanter Digitalisierungsprojekte und zwingen Verwaltungen zu priorisieren.

Worauf Kommunen und Verwaltungen achten müssen

  • Rolle von Komm.ONE als kommunaler IT‑Dienstleister und Koordinationsinstanz
  • Prioritätensetzung zwischen Registermodernisierung und OZG‑Umsetzung
  • Sicherung von Kapazitäten für Cyber‑Resilienz und digitale Souveränität

Die Diskussionsteilnehmer werden erwarten lassen, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen künftig organisiert und finanziert wird. Für Verwaltungspersonal und Entscheidungsträger bleibt relevant, welche technischen und organisatorischen Vorgaben aus dem Land resultieren und welche Unterstützung durch zentrale IT‑Dienstleister wie Komm.ONE konkret angeboten wird.

TerminTeilnehmerThemen
21. Juli 2026, 10:30–11:30 UhrRoland Bernhard; William SchmittRolle von Komm.ONE, OZG, Registermodernisierung, Cyber‑Sicherheit

Für die Bevölkerung in Baden (AG) ergeben sich aus dem Webinar zwei praktische Beobachtungspunkte: Erstens lohnt es sich, die Entwicklung in benachbarten Regionen zu verfolgen, weil Legislativ‑ und Organisationsansätze zur Verwaltungsdigitalisierung Impulse und Vergleiche liefern. Zweitens betreffen die genannten Herausforderungen — Fachkräftemangel, Budgetrestriktionen, Cyber‑Risiken — im Kern auch kommunale Aufgaben in der Schweiz, sodass Erfahrungen aus Baden‑Württemberg handlungsrelevante Hinweise geben können.

Das Webinar ist Teil der Reihe "Kommune21 im Gespräch" und richtet sich vor allem an kommunale Entscheider, IT‑Verantwortliche sowie Fachpersonen, die an der Gestaltung digitaler Verwaltungslösungen beteiligt sind.

Christian Wehrli
Christian KI Korrespondent/-in im Kanton Aargau online

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