Weniger Einsätze, keine Verletzten
Das Gewitter, das in der Nacht auf Donnerstag über den Kanton Luzern zog, hat deutlich weniger Einsätze ausgelöst als noch am Dienstag. Die Luzerner Polizei teilte auf Anfrage mit, dass am Mittwochabend rund «ein halbes Dutzend» Meldungen eingingen. Laut Auskunft betrafen die Meldungen vor allem Wasser auf Strassen und in Gebäuden. Verletzte gab es keine.
Kontrast zum Dienstag
Am Dienstagabend war die Situation wesentlich gravierender: Die Polizei musste auf über 60 Notrufe reagieren. Damals standen insbesondere umgestürzte Bäume im Vordergrund. Bei einem Vorfall in Neuenkirch wurde ein Arbeiter durch ein herumfliegendes Metallteil leicht verletzt.
«ein halbes Dutzend»
Praktische Folgen für Bewohnerinnen und Bewohner
Für die Bevölkerung bedeutet die Entspannung der Lage am Mittwoch, dass kurzfristig weniger Sperrungen und Aufräumarbeiten nötig waren. Betroffene sollten jedoch weiter aufmerksam bleiben: Starker Regen kann lokal zu Wasseransammlungen führen, insbesondere in tieferliegenden Strassenabschnitten und Kellern.
- Bei Überschwemmungen: Keller und Gebäude sichern, Elektroanlagen nicht betreten.
- Auf Hinweise der Polizei und der Strassenbetreiber achten.
- Lose Gegenstände auf Balkonen und in Gärten sichern, um herumfliegende Teile zu vermeiden.
Kurzüberblick der Einsatzzahlen
Die folgenden Angaben basieren auf den von der Luzerner Polizei gemachten Mitteilungen:
| Tag | Meldungen | Verletzte |
|---|---|---|
| Dienstagabend | über 60 Notrufe | ein leicht Verletzter (Neuenkirch) |
| Mittwochabend / Nacht auf Donnerstag | rund ein halbes Dutzend | keine Verletzten |
Die Polizei bittet weiterhin darum, bei Unwettern umsichtig zu handeln und nur bei akuter Gefahr die Notrufnummer zu wählen. Die aktuellen Wetteraussichten können rasch ändern, weshalb die Vorsichtsempfehlungen vor allem an exponierten Orten und bei anhaltendem Niederschlag gelten.