In der Nacht auf Samstag hat ein Brand auf dem Gelände eines Schrott- und Metallhandels im Dortmunder Hafen einen grösseren Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Leitstelle alarmierte die Kräfte gegen 02:30 Uhr nach Meldung einer unklaren Feuermeldung in der Kanalstrasse; bei Eintreffen brannte ein ausgedehnter Haufen Metallschrott in unmittelbarer Nähe zu einem Tanklager.
Einsatzlage und Massnahmen
Weil die Lage ein hohes Gefährdungspotenzial für das angrenzende Tanklager aufwies, erhöhte der Einsatzleiter umgehend die Alarmstufe und forderte die Spezialeinheit Sonderlöschtechnik an. Mit mehreren Strahlrohren, Wasserwerfern über die Drehleiter und dem Einsatz von Grosstanklöschfahrzeugen gelang es den Kräften, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen zu verhindern.
- Alarmzeit: ca. 02:30 Uhr
- Einsatzdauer: rund drei Stunden
- Beteiligte Feuerwachen: Wache 1, 2, 3, 5, 8 sowie Löschzug 25 der Freiwilligen Feuerwehr
- Weitere Massnahme: Umschichten des Stranghaufens mit betriebseigenem Greifbagger zur vollständigen Ablöschung möglicher Glutnester
Während des Einsatzes musste aufgrund der starken Rauchentwicklung durch die Leitstelle eine NINA-Warnung herausgegeben werden mit dem Hinweis, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Ressourcen und Beteiligte
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwachen sowie der Freiwilligen Feuerwehr und der Rettungsdienst im Einsatz. Der Einsatz erforderte die koordinierte Zusammenarbeit mehrerer Wachen und spezialisierter Fahrzeuge.
| Ressource | Angaben |
|---|---|
| Einsatzkräfte | ~50 |
| Feuerwachen | Wache 1 (Mitte), 2 (Eving), 3 (Asseln), 5 (Marten), 8 (Eichlinghofen) |
| Freiwillige Feuerwehr | Löschzug 25 |
Folgen und Ermittlungen
Dank der schnellen und abgestimmten Einsatzführung konnte eine Ausbreitung auf das Tanklager verhindert werden. Zur abschliessenden Brandbekämpfung mussten Fachleute den Schrotthaufen mithilfe eines Greifbaggers umschichten, um Glutnester restlos abzulöschen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen; hierzu wurden keine weiteren Angaben gemacht.
Rückfragen zur Lage wurden von der Feuerwehr Dortmund entgegengenommen. Für Anwohner und Betriebe in der Umgebung bleibt die kurzfristige Erinnerung, bei Rauchentwicklung Schutzmassnahmen einzuhalten und Informationen der Leitstellen und Warnsysteme zu beachten.