Gut besetztes Teilnehmerfeld und klare Sieger
Der 39. Stanserhorn-Berglauf lockte am Sonntag ein grosses Feld nach Stans. Von hier aus starteten etwa 300 Läuferinnen, Läufer und Nordic Walker in Richtung Gipfel – die Stecke misst 10,9 Kilometer und weist einen Höhenunterschied von 1416 Metern auf. Bei besten Witterungsverhältnissen wurden Spitzenzeiten erzielt und ein breites Spektrum an Altersklassen und Leistungsstärken sichtbar.
Sieger und Topplätze
Bei den Männern setzte sich Lukas Frei (Attinghausen) deutlich durch. Er erreichte das Ziel in 1:10:41, rund eineinhalb Minuten vor dem zweitplatzierten Thomas Schilter aus Rothenthurm. Den dritten Rang belegte Sven Buholzer aus Schwarzenberg. Als bester Nidwaldner klassierte sich Christian Stebler (Wolfenschiessen) auf dem siebten Gesamtplatz.
| Rang | Männerrang | Name | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | 1 | Lukas Frei (Attinghausen) | 1:10:41 |
| 2 | 2 | Thomas Schilter (Rothenthurm) | — |
| 3 | 3 | Sven Buholzer (Schwarzenberg) | — |
Bei den Frauen triumphierte Kathrin Ziegler (St. Niklausen). Sie absolvierte die Strecke in 1:30:51 und kam in der Gesamtwertung auf Platz 46. Auf dem Podest folgten Diane Lüthi aus Niederglatt und Céline Arnold aus Beckenried.
| Rang | Damenrang | Name | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | 1 | Kathrin Ziegler (St. Niklausen) | 1:30:51 |
| 2 | 2 | Diane Lüthi (Niederglatt) | — |
| 3 | 3 | Céline Arnold (Beckenried) | — |
Auch Nordic Walker und besondere Momente
Das Rennen umfasste neben den Läuferinnen und Läufern auch die Kategorie Nordic Walking. Hier setzte sich Jesús Riande (St. Niklausen) in 1:55:23 an die Spitze. Dahinter entwickelte sich ein knappes Duell zwischen Andy Barmettler (Ennetmoos) und Alex Lütolf (Nottwil), wobei nur eine Sekunde Unterschied die Platzierung entschied.
«Ein schönes Zeichen dafür, dass der Stanserhorn-Berglauf ...»
Ein besonders eindrücklicher Moment war der Aufstieg eines sehbehinderten Teilnehmers, der die anspruchsvolle Strecke gemeinsam mit einer Begleitperson bis zum Gipfel meisterte. Solche Leistungen heben den Event über den reinen Wettkampfcharakter hinaus und zeigen die inklusive Seite des Laufs.
Wirkung und Bedeutung für die Region
Der Berglauf stärkt die regionale Sportszene und bringt Lokalbevölkerung sowie Gäste in die Zentralschweiz. Für die Gastgebergemeinde Stans bedeutet die Veranstaltung Aufmerksamkeit für Tourismus und Freizeitangebot rund um das Stanserhorn. Gleichzeitig betont das Rennen die Wichtigkeit gut organisierter Sicherheits- und Betreuungsstrukturen: Streckenführung, Verpflegungspunkte und medizinische Präsenz sind bei einem Anstieg von über 1400 Metern zentral.
- Teilnehmende: rund 300 Sportlerinnen und Sportler
- Distanz: 10,9 km, Höhenunterschied: 1416 m
- Höhepunkt: inklusive Beispiel eines sehbehinderten Läufers
Der Stanserhorn-Berglauf bestätigte auch in seiner 39. Durchführung seinen Ruf als anspruchsvolles und gut organisiertes Rennen. Für die regionale Leichtathletik und das lokale Vereinsleben bleiben die Leistungen der Spitzenläuferinnen und -läufer sowie die zahlreichen Amateurresultate prägende Erinnerungen an einen sportlichen Sommertag.