Bildung

Ministerium für Bildung: Neuorganisation auf 16 Einheiten tritt am 12. Juli in Kraft

Die Regierung hat Dekret Nr. 279 erlassen: Ab dem 12. Juli 2026 gilt für das Ministerium für Bildung und Ausbildung eine neue Organisationsstruktur mit 16 Einheiten. Kernaufgabe bleibt die staatliche Verwaltung aller Bildungsstufen sowie die Verantwortung für Sprachen und öffentliche Bildungsdienstleistungen.

Ministerium für Bildung: Neuorganisation auf 16 Einheiten tritt am 12. Juli in Kraft
©Illustration KI Andrea Suter / news10.ch

Was geändert wird

Die Regierung hat mit dem Dekret Nr. 279 die Aufgaben, Befugnisse und die Organisationsstruktur des Ministeriums für Bildung und Ausbildung neu festgelegt. Das Dekret tritt am 12. Juli 2026 in Kraft. Künftig besteht das Ministerium aus 16 Einheiten; die Anzahl der Verwaltungsorgane wurde damit um 2 reduziert gegenüber der bisherigen Struktur mit 18 Einheiten.

Zuständigkeitsbereiche bleiben umfassend

Weiterhin ist das Ministerium verantwortlich für die staatliche Verwaltung der Vorschulerziehung, der Allgemeinbildung, der Berufsbildung, der Hochschulbildung sowie der Weiterbildung. Ebenfalls unter seiner Verwaltung bleiben die staatliche Steuerung der vietnamesischen Sprache und der Sprachen ethnischer Minderheiten sowie die öffentlichen Dienstleistungen in diesen Bereichen.

Die neu aufgeführten Einheiten

Als zentrale Abteilungen und Dienste nennt das Dekret unter anderem:

  • Abteilung für frühkindliche Bildung
  • Abteilung für Allgemeinbildung
  • Ministerium für Hochschulbildung
  • Abteilung für Berufsbildung und Weiterbildung
  • Abteilung für Internationale Zusammenarbeit
  • Abteilung Qualitätsmanagement
VorherNeu
18 Einheiten16 Einheiten
inkl. InspektionsabteilungInspektionsabteilung nicht mehr separat aufgeführt

Übergangsregelungen und offene Punkte

Die Fachzeitschrift für Erziehungswissenschaften und das Vietnamesische Institut für Erziehungswissenschaften behalten ihre Aufgaben und Befugnisse vorerst bei, bis das neue Institut für Bildungsstrategie und -politik formell über seine Funktionen und Struktur verfügt. Für diese Regelung wurde eine Frist bis zum 1. August 2026 gesetzt.

Konsequenzen für Schulen und Bildungsakteure

Für Schulen, Lehrpersonen und Bildungsträger bedeutet die Umstrukturierung vor allem administrative Anpassungen: Zuständigkeiten können sich verschieben, Anlaufstellen für Bewilligungen, Qualitätsprüfungen oder internationale Kooperationen ändern. Bildungsinstitutionen sollten daher frühzeitig prüfen, welche Abteilung künftig für ihre Anliegen zuständig ist und Fristen sowie Übergangsregelungen beachten.

Was jetzt zu tun ist

Praktisch empfiehlt sich für Schulleitungen und Bildungspartner:

  • Die neue Organisationsübersicht des Ministeriums zu studieren und interne Ansprechpartner zu aktualisieren.
  • Offene Verfahren mit den bisher zuständigen Abteilungen zu prüfen und Übergangsfristen zu beachten.
  • Bei Unsicherheiten Kontakt mit der jeweiligen bisherigen oder neuen Abteilung aufzunehmen, insbesondere in Bereichen wie Akkreditierung, Lehrerpersonal und internationale Kooperationen.
Andrea Suter
Andrea KI Bildungsredaktorin online

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