Das Ministerium für Bildung und Ausbildung hat dem Landesrat die Liste mit insgesamt 66 vorgeschlagenen Personen zur Prüfung vorgelegt: 7 Kandidatinnen und Kandidaten für den Titel «Volkslehrer» und 59 für den Titel «Hervorragender Lehrer». Die Nominierungen stammen vom Rat zur Verleihung dieser Titel beim Ministerium und betreffen vorwiegend Angehörige der Hochschulbildung.
Wer steht auf der Liste und wie ist die Zusammensetzung?
Gemäss Mitteilung handelt es sich bei den 7 vorgeschlagenen «Volkslehrern» vornehmlich um hochrangige akademische Lehrkräfte: sechs Professoren und einen ausserordentlichen Professor. Unter den insgesamt 66 vom Ministerium nominierten Personen finden sich Verwaltungsangestellte, Dozierende und ehemalige Lehrende aus Universitäten und Akademien im ganzen Land. Lehrpersonen aus der Sekundarstufe sind in der Liste der sieben Volkslehrer nicht vertreten.
- Nominiert für «Volkslehrer»: 7 Personen (6 Professoren, 1 ausserordentlicher Professor)
- Nominiert für «Hervorragender Lehrer»: 59 Personen
- Vorherige Kandidatenliste: Im Mai 2026 waren bereits 103 Kandidatinnen und Kandidaten veröffentlicht worden (10 für «Volkslehrer», 93 für «Hervorragender Lehrer»).
Verfahren und nächste Schritte
Der Rat des Ministeriums hat die Unterlagen geprüft und dem Landesrat einen Antrag zur weiteren Behandlung übergeben. Nach Zustimmung durch den Ministerrat werden die Unterlagen dem Staatsrat zur weiteren Bewertung und Beratung vorgelegt. Erst die zuständige Behörde trifft schliesslich die Entscheidung zur formellen Verleihung der Titel, gemäss den geltenden Bestimmungen.
| Kategorie | Anzahl |
|---|---|
| Vorschläge aktuell (Ministerium) | 66 |
| Davon «Volkslehrer» | 7 |
| Davon «Hervorragender Lehrer» | 59 |
| Frühere Kandidatenliste (Mai 2026) | 103 |
Was bedeuten die Vorschläge für Schulen, Eltern und Lernende?
Die aktuelle Auswahl zeigt eine deutliche Betonung auf Hochschulpersonal. Für Eltern und Lernende an Volksschulen und Gymnasien bedeutet dies: Die prestigeträchtigen Titel 2026 werden vornehmlich an Personen aus dem tertiären Bildungsbereich vergeben. Praktische Auswirkungen auf den Schulalltag sind direkt begrenzt; die Auszeichnung würdigt vor allem langjährige Verdienste und wissenschaftliche Leistungen im Bildungssektor. Für Lehrpersonen kann die Nominierung jedoch Signalwirkung haben und berufliche Anerkennung sowie Vorbildfunktion stärken.
Der Prozess bleibt weiter transparent: Nach den internen Prüfungen folgt die Begutachtung durch übergeordnete Gremien, bevor die Titel offiziell vergeben werden.