Erste Etappe der neuen Verbindung beginnt
In der Gemeinde Schwyz hat der Kanton den Startschuss für einen zentralen Teil der geplanten Erschliessung zwischen Ibach und Seewen gegeben: Am Montag beginnen die Bauarbeiten am neuen Kreisel an der Gotthardstrasse, der als Vorleistung für die sogenannte Muotabrücke West dient. Die Staatskanzlei informierte darüber in einer Mitteilung.
„Mit dem Bau des Kreisels ‹Diesel› werde am Montag begonnen“, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit.
Der Kreisverkehr soll das Arbeitsgebiet besser anbinden und die Voraussetzungen schaffen, damit sich Industrie- und Gewerbeflächen künftig entwickeln können. Aktuell fehlen laut Mitteilung ausreichende Erschliessungskapazitäten für eine Weiterentwicklung der bestehenden Gebiete.
Gestaltung und Sicherheitsmassnahmen
Der Kanton plant einen einspurigen Kreisel mit einem Aussendurchmesser von 30 Metern. Das kantonale Tiefbauamt entschied sich nach einer Variantenprüfung für diese Ausführung. Lagetechnisch wurde der Knoten auf die angrenzenden Grundstücke abgestimmt.
- Einspurig: erhöht Platz-effizienz bei geringem Flächenbedarf
- Sicherung der Tankstelleneinfahrt durch ein 1 Meter breites Bankett zwischen Fahrbahn und Trottoir
- Fussgängerübergänge in allen drei Richtungen mit mindestens 2,10 Meter breiten Schutzinseln
Bauablauf und Verkehr
Die Bauarbeiten werden etappenweise durchgeführt. In einer ersten Phase wird östlich der Gotthardstrasse eine provisorische Umfahrungsstrasse sowie ein Installationsplatz erstellt. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Verkehrsführung gemäss Mitteilung durchgehend zweispurig, sodass die Verkehrsbeeinträchtigung möglichst gering gehalten wird.
| Element | Angabe |
|---|---|
| Aussendurchmesser Kreisel | 30 m |
| Bankett vor Tankstelle | 1 m |
| Breite Schutzinseln | ≥ 2,10 m |
Folgen für Ibach und Seewen
Das Strassenprojekt verfolgt zwei zentrale Ziele: Zum einen soll es die verkehrliche Voraussetzung für eine weitere Entwicklung des Arbeitsgebiets schaffen. Zum anderen wird erwartet, dass durch die neue Erschliessung in beiden Ortschaften weniger Verkehr zirkuliert. Für Anwohnende und Gewerbebetriebe bedeutet dies einerseits bessere Zugänglichkeit, andererseits temporäre Baustellenbelastungen während der Ausführungsphase.
Weitere Bauetappen sind für die eigentliche Brückenrampe und die Muotabrücke selbst vorgesehen. Konkrete Zeitangaben und Kosten wurden in der Mitteilung zum Kreisel nicht genannt; das kantonale Tiefbauamt bleibt Ansprechpartner für Detailfragen zur weiteren Planung und Ausführung.