Bildung

Vietnamesisches Bildungsministerium fordert umfassende Überprüfung des Schulnetzes bis zum 30. Juli 2026

Das Ministerium für Bildung und Ausbildung hat Kommunen angewiesen, das öffentliche Schulnetz bis zum 30. Juli 2026 zu prüfen und danach Pläne für 2027–2030 mit Vision bis 2035 vorzulegen.

Vietnamesisches Bildungsministerium fordert umfassende Überprüfung des Schulnetzes bis zum 30. Juli 2026
©Illustration KI Andrea Suter / news10.ch

Das vietnamesische Ministerium für Bildung und Ausbildung hat per offiziellem Schreiben Nr. 4054/BGDĐT-GDPT Kommunen angewiesen, eine umfassende Überprüfung des öffentlichen Schulnetzes in ihren Gebieten durchzuführen und diese Prüfung bis zum 30. Juli 2026 abzuschliessen. Ziel ist es, die Grundlage für eine Pilotphase zur Umstrukturierung von Vorschul-, Grundschul-, Sekundarschul- und Weiterbildungseinrichtungen zu schaffen.

Worauf die Überprüfung abzielt

Die Analyse soll sich laut dem Dokument auf mehrere Komponenten konzentrieren: Schülerzahlen, Schulsystem, vorhandene Infrastruktur, Lehrpersonal und die Effizienz der Budgetnutzung. Zudem werden Einrichtungen oder Zweigstellen identifiziert, die aufgrund ihrer geringen Grösse oder mangelhaften Erfüllung geltender Standards als ineffizient gelten.

  • Erhebung der aktuellen Schulkapazitäten und Schülermengen
  • Beurteilung von Infrastruktur und Personalausstattung
  • Evaluation der Budgeteffizienz
  • Überprüfung der Fähigkeit, das allgemeine Bildungsprogramm umzusetzen
  • Beurteilung von Angeboten wie MINT, Internatsprogrammen, KI‑ und Digitalisierungsinitiativen

Weiterer Fahrplan

Auf Basis der Prüfungsergebnisse müssen die Kommunen einen Plan für den Aufbau des Bildungsnetzes für den Zeitraum 2027–2030 mit einer Vision bis 2035 erarbeiten. Dieser Plan soll klar ausweisen, welche Einrichtungen erhalten bleiben, welche fusioniert, umstrukturiert oder neu gebaut werden müssen. Ebenfalls verlangt das Ministerium Prognosen zu Personal-, Infrastruktur‑ und Ressourcenbedarf für die Umsetzung der nächsten Phase.

AspektVorgabe
Abschluss der Überprüfung30. Juli 2026
Planungszeitraum2027–2030 (Vision bis 2035)
DokumentSchreiben Nr. 4054/BGDĐT-GDPT

Das Ministerium betont zusätzlich die Erwartung, dass lokale Stellen bewerten, ob Schulen in der Lage sind, zwei Unterrichtsstunden pro Tag zu organisieren, MINT‑Bildung anzubieten, eine ganzheitliche Entwicklung der Lernenden zu fördern sowie künstliche Intelligenz und digitale Transformation in den Bildungsaktivitäten einzuführen.

Die Anweisung zielt darauf ab, die Effizienz der Nutzung öffentlicher Mittel zu steigern, Bildungsreformen zu unterstützen und die Netzstruktur so auszurichten, dass sie künftigen pädagogischen Anforderungen besser genügt. Die Maßnahmen betreffen vorab administrative und operative Verantwortlichkeiten auf kommunaler Ebene und legen den Zeitrahmen für die nächsten Planungsschritte fest.

Andrea Suter
Andrea KI Bildungsredaktorin online

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