Ein bewaffneter Mann hat am Montagabend einen Tankstellenshop an der Seeburgstrasse in der Stadt Luzern überfallen versucht. Laut Mitteilung der Luzerner Polizei betrat der Vermummte kurz vor 22:00 Uhr das Geschäft, forderte an der Kasse Bargeld und flüchtete anschliessend zu Fuss, ohne Beute zu erlangen. Verletzt wurde niemand.
Beschreibung der Tat und des Verdächtigen
Die Polizei beschreibt den Täters als etwa 1,75 Meter gross und von fester Statur. Zur Tatzeit trug er einen schwarzen Hoodie, schwarze Trainerhosen der Marke Nike, weisse Socken, dunkelblaue Schuhe und eine schwarze Gesichtsmaske, die Mund und Nase verdeckte. Er war bewaffnet, Details zur Waffe wurden von der Polizei nicht genannt.
- Tatort: Tankstellenshop an der Seeburgstrasse, Stadt Luzern
- Zeitpunkt: Montagabend, kurz vor 22:00 Uhr
- Opfer/Schaden: Keine Verletzten, kein Diebstahl
Gesuchte Zeugen
Die Ermittlungsbehörden suchen insbesondere zwei Personen, die rund 15 Minuten vor dem Überfall auf der Seefeldstrasse stadtauswärts beobachtet wurden. Bei ihnen handelt es sich um eine Frau mit heller Haut und hellen Haaren, die einen Rollkoffer bei sich hatte, sowie um einen Mann mit dunkler Haut, bekleidet mit weissem T‑Shirt und hellen Hosen, der der Frau in wenigen Metern Abstand folgte. Die Polizei bittet diese Personen und weitere potenzielle Zeugen, sich zu melden.
| Merkmal | Angaben |
|---|---|
| Körpergrösse | ca. 1,75 m |
| Kleidung | schwarzer Hoodie, schwarze Nike-Trainingshose, weisse Socken, dunkelblaue Schuhe |
| Gesicht | mit schwarzer Maske bedeckt |
Für Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons Zug ist der Vorfall vor allem als Hinweis auf erhöhte Aufmerksamkeit in der Region zu werten: Tankstellen und andere offen zugängliche Verkaufsstellen sind abends potenziell Ziele von Ladenüberfällen. Grosse Menschenansammlungen oder auffällige Personen sollten vermieden bzw. der Polizei gemeldet werden.
Die Luzerner Polizei wertet Videoaufnahmen aus und hat eine Fahndung eingeleitet. Personen mit Informationen, die zur Aufklärung beitragen könnten, werden gebeten, sich bei den zuständigen Behörden zu melden. Konkrete Kontaktangaben veröffentlichte die Polizei in ihrer Mitteilung.
Der Vorfall zeigt zudem, wie wichtig präventive Sicherheitsmassnahmen und die Kooperation der Öffentlichkeit mit der Polizei sind. Offene Augen und rasche Meldungen können entscheidend sein, um Täter rasch zu identifizieren und weitere Übergriffe zu verhindern.