Neue Angreifer für den Oberseeklub
Der FC Rapperswil-Jona hat seine Offensivabteilung ausgebaut und zwei Neuzugänge vermeldet: Evan Rossier wechselt vom AC Bellinzona an den Obersee und unterschreibt einen Zweijahresvertrag, Salifou Diarrassouba kommt leihweise vom Grasshopper Club Zürich für die Saison 2026/27. Die Verpflichtungen sollen dem Klub mehr Torgefahr und Varianten im Angriffsspiel bringen.
Beide Spieler bringen unterschiedliche Erfahrungshintergründe mit: Rossier hat sich in den unteren Ligen als torgefährlicher Stürmer profiliert, Diarrassouba verfügt bereits über Einsätze in der Super League und kann auf mehreren Offensivpositionen eingesetzt werden. Für die lokale Anhängerschaft bedeutet dies, dass dem Trainer mehr Optionen zur Verfügung stehen — gerade in engen oder personell angespannten Phasen der Saison.
- Evan Rossier (23 Jahre): Wechsel von AC Bellinzona, gilt als treffsicherer Stürmer mit Nachwuchs-Ausbildung bei BSC Young Boys.
- Salifou Diarrassouba (24 Jahre): Leihe von GC, flexibel im offensiven Mittelfeld und auf den Flügeln, Erfahrung aus Super-League-Partien.
Sportchef Alessandro Ciarrocchi setzt klare Erwartungen:
«Evan ist ein giftiger Stürmer und ein sehr interessanter junger Spieler mit einem ausgeprägten Killerinstinkt vor dem Tor. Er bringt genau die Qualitäten mit, die wir für unsere Offensive gesucht haben und wird unserem Sturm zusätzliche Durchschlagskraft verleihen.»
Im Mannschaftsgefüge dürften die Neuzugänge sowohl auf der Spielidee als auch bei der Besetzung von Startelfplätzen Einfluss haben. Für die Zuschauer am Obersee sind spannend die Frage, wie rasch Rossier und Diarrassouba sich ins Team integrieren und welche Rollenverteilungen der Trainer für die Saison 2026/27 plant.
| Spieler | Alter | Vorheriger Klub | Erfahrung |
|---|---|---|---|
| Evan Rossier | 23 | AC Bellinzona | 73 Spiele Promotion League, 14 Einsätze Challenge League |
| Salifou Diarrassouba | 24 | Leihe von Grasshopper Club Zürich | 28 Pflichtspiele für GC, zuvor 15 Einsätze für FC St.Gallen |
Rossier ist in der Schweiz als Nachwuchsspieler der BSC Young Boys ausgebildet worden und erzielte zuvor in der Promotion League und anderen Stationen beachtliche Trefferquoten: Unter anderem traf er für den FC Paradiso zwölfmal in einer Meisterschaftssaison und schoss beim FC Biel-Bienne sieben Treffer in nur neun Spielen. Diarrassouba bringt internationale Erfahrung mit: Er ist ivorischer Nationalspieler und hat bereits Pflichtspiele in der höchsten Schweizer Spielklasse absolviert.
Für die Stadt Rapperswil-Jona bedeutet der Transfer zweier offensiv ausgerichteter Spieler zugleich eine Investition in die Attraktivität der Heimspiele. Sollte die Offensive effizienter werden, kann das positive Auswirkungen auf Zuschauerzahlen und die Stimmung im Stadion haben — beides ist für einen Verein in sportlich umkämpften Ligen wichtig.
Wie schnell die beiden Spieler zur stabilen Alternative in der Startelf reifen, bleibt abzuwarten. Die Saisonvorbereitung und die ersten Runden der Meisterschaft werden zeigen, ob sich die Erwartungen des Sportchefs erfüllen und der Klub die gewünschte Durchschlagskraft erzielt.