Symbol des Triumphs bleibt dauerhaft auf der Haut
Der historische Cupsieg des FC St.Gallen hat nun auch bei Vereinspräsident Matthias Hüppi sichtbare Spuren hinterlassen: Wie auf Instagram dokumentiert, liess sich der 68‑Jährige die Sandoz‑Trophäe auf die rechte Wade tätowieren. Für Hüppi handelt es sich dabei um sein erstes Tattoo.
Der Anlass ist der Gewinn des Schweizer Cups am 24. Mai 2026, als der FCSG im Final mit 3:0 gegen Stade Lausanne‑Ouchy gewann. Dieser Erfolg markiert den zweiten Cupsieg in der Vereinsgeschichte; der erste lag 57 Jahre zurück, und zusätzlich hatte der Klub in der Saison 1999/2000 den Meistertitel gefeiert.
Bedeutung für Verein und Region
Dass sich ausgerechnet der Präsident das Pokalmotiv stechen lässt, unterstreicht die emotionale Dimension des Erfolgs für den Verein und seine Anhänger. Der Cupsieg wurde bereits von Vereinsseite und Fans als regionales Ereignis gewertet, das Erinnerungen weckt und Identität stiftet. Der Entschluss Hüppis folgt auf ein ähnliches Zeichen: Torhüter Lukas Watkowiak liess sich wenige Tage nach dem Final die Trophäe sowie das Datum des Sieges auf den linken Oberarm tätowieren.
- Wer: Matthias Hüppi, Präsident FC St.Gallen (68 Jahre)
- Was: Tattoo der Sandoz‑Trophäe auf rechter Wade (erstes Tattoo)
- Wann: Nach dem Cupfinal vom 24. Mai 2026
- Sportlicher Kontext: FCSG gewann den Cupfinal 3:0 gegen Stade Lausanne‑Ouchy
Praktische Hinweise und Hintergrund
Die Sandoz‑Trophäe selbst ist ein Wanderpokal: Sie bleibt nicht dauerhaft beim Siegerverein, sondern wird nach Ablauf eines Jahres an den Schweizerischen Fussballverband zurückgegeben. Der physische Pokal wog laut überliefertem Namen fast sieben Kilogramm (in der Berichterstattung als «fast sieben Kilogramm» bezeichnet) und wurde ursprünglich vom Lausanner Bankier Aurèle‑Gilbert Sandoz gestiftet.
| Person | Motiv | Platzierung |
|---|---|---|
| Matthias Hüppi | Sandoz‑Trophäe | rechte Wade |
| Lukas Watkowiak | Sandoz‑Trophäe und Datum des Cupsiegs | linker Oberarm (Rückseite) |
Für Fans und Beobachter bleibt das Tattoo eine von vielen Formen, wie der Erfolg sichtbar gemacht wird: neben Erinnerungsstücken, Berichten, Sonderausgaben und öffentlichen Feierlichkeiten. Für den Verein bedeutet dies zugleich eine dauerhafte visuelle Erinnerung, die breit wahrgenommen wird – gerade weil sie vom Präsidenten getragen wird.
Ob das Motiv bei anderen Funktionären, Spielern oder Anhängern Nachahmer findet, ist offen; bereits jetzt dokumentiert es aber die nachhaltige Bedeutung eines sportlichen Moments für die lokale Gemeinschaft in St.Gallen.