Hof zu Wil nach Abschluss der Bauarbeiten offiziell der Öffentlichkeit übergeben
Bei strahlendem Sonnenschein und vor vollem Hofplatz ist am Samstag der Hof zu Wil nach Abschluss der dritten und letzten Bauetappe feierlich eröffnet worden. Der Anlass dauerte den Tag über und setzte den historischen Bau wieder ins Zentrum des öffentlichen Lebens der Stadt.
Der Festakt begann um 10.30 Uhr und wurde von Benjamin Heutschi moderiert. Zu den Festrednern zählten unter anderem Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Regierungspräsidentin Laura Bucher, Regierungsrätin Susanne Hartmann, Dominik Egli (Parlamentspräsident der Stadt Wil) sowie Michael Lang, Oberbürgermeister von Wangen im Allgäu. Baukommissionspräsident Felix Aepli übergab den Schlüssel an den Stiftungsratspräsidenten Hans Mäder, womit der Hof offiziell der Öffentlichkeit übergeben wurde.
Die St.Galler Regierungsrätin Susanne Hartmann wünschte dem Hof zu Wil, dass er wieder zu einem lebendigen Ort der Begegnung werde.
Die Reden thematisierten sowohl die Bedeutung der historischen Substanz als auch die künftige Rolle des Hofs als Ort der Gastlichkeit und Begegnung. Bundesrätin Karin Keller-Sutter gratulierte der Stadt zum gelungenen Projekt und bezeichnete den Hof als einen Ort, der in Erinnerung bleiben werde. Parlamentspräsident Dominik Egli wies auf die Bedeutung der Menschen hin, die die Geschichte weitertragen.
Musikalische Beiträge begleiteten den Anlass, zudem gehörte eine Segnung des Gebäudes zur Feier. Als sichtbares Zeichen der Verbundenheit überreichte der Oberbürgermeister von Wangen im Allgäu ein Rednerpult als Geschenk und Erinnerung an die Beziehungen zwischen beiden Städten.
Was die Eröffnung für Wil bedeutet
Die Fertigstellung der dritten Bauetappe markiert das Ende einer mehrjährigen Sanierungs- und Umbauphase. Für die Bevölkerung Wilens bedeutet dies konkret:
- Der Hof steht wieder als öffentlich zugänglicher Raum zur Verfügung und kann künftig für Veranstaltungen und Begegnungen genutzt werden.
- Mit der offiziellen Schlüsselübergabe ist die Trägerschaft der Stiftungsorganisation formell bestätigt, was Planungssicherheit für künftige Nutzungen schafft.
- Die Veranstaltung hat die lokale Identität und die historische Substanz der Stadt sichtbar gestärkt; das kann langfristig auch touristische Effekte haben.
Die Feier wurde laut Berichten am Sonntag mit weiteren Anlässen fortgeführt. Konkrete Nutzungspläne, Veranstaltungsreihen oder betriebliche Details für den Hof wurden an der Eröffnung in den Grundzügen thematisiert, detaillierte Betriebskonzepte wurden jedoch in den verfügbaren Berichten nicht genannt.
| Position | Person |
|---|---|
| Baukommissionspräsident | Felix Aepli |
| Stiftungsratspräsident | Hans Mäder |
| Moderation | Benjamin Heutschi |
| Festrednerinnen/-redner | Karin Keller-Sutter, Laura Bucher, Susanne Hartmann, Dominik Egli, Michael Lang |
Für die Bevölkerung von Wil bleibt nun abzuwarten, wie der Hof im Alltag genutzt wird und welche Angebote dort künftig stattfinden. Die Eröffnung setzt einen sichtbaren Schlusspunkt unter die Restaurationsarbeiten und eröffnet zugleich Perspektiven für das kulturelle Leben der Stadt.