Die Kantonspolizei St.Gallen hat am Wochenende in Rapperswil-Jona insgesamt fünf unzulässige Feuer im Freien festgestellt. Bei einem der Brände handelte es sich um die Verbrennung von Garten- oder Holzabfällen auf offenem Gelände: Ein 41-jähriger Mann wurde nach dem Löschvorgang verzeigt und der Staatsanwaltschaft gemeldet, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Feuerverbot und Lage
Wegen der anhaltenden Trockenheit gilt auf dem ganzen Kantonsgebiet von St.Gallen ein Feuerverbot in Wald und Waldesnähe. In einzelnen Gemeinden, darunter Rapperswil-Jona, ist das Verbot noch umfassender formuliert und verbietet das Entfachen von Feuer im Freien generell. Bei Missachtung drohen Bussen und strafrechtliche Schritte.
Ausdehnung auf weitere Kantone
St.Gallen ist nicht allein mit diesen Massnahmen. Nach den Angaben in der Meldung haben bereits mehrere andere Kantone ähnliche Verbote erlassen, namentlich Aargau, Bern, Basel, Luzern und Zürich. Hintergrund sind die landesweit erhöhten Gefahren durch anhaltende Trockenheit und die damit verbundene erhöhte Waldbrandgefahr.
- Festgestellte Verstösse: 5 illegale Feuer in Rapperswil-Jona
- Verzeigte Person: 1 Mann (41 Jahre), Anzeige bei der Staatsanwaltschaft
- Betroffene Kantone (Auswahl): St.Gallen, Aargau, Bern, Basel, Luzern, Zürich
Waldbrandgefahr – aktuelle Einschätzung
MeteoSchweiz weist in der zitier-ten Meldung auf regional sehr unterschiedliche Gefahrenstufen hin. Besonders hervorgehoben wird das Wallis, wo lokal die Waldbrandgefahr mit Gefahrenstufe 5 als sehr hoch eingestuft wird. Eine landesweite Visualisierung hierzu bietet die aktuelle Waldbrandgefahrenkarte von MeteoSchweiz.
| Kanton / Region | Massnahme | Hinweis |
|---|---|---|
| St.Gallen | Feuerverbot in Wald und Waldesnähe (teilw. umfassend) | Fünf Verstösse festgestellt; Anzeige erfolgt |
| Wallis | — | Waldbrandgefahr teilweise Stufe 5 (MeteoSchweiz) |
| Aargau, Bern, Basel, Luzern, Zürich | Entsprechende Feuerverbote erlassen | Regionale Regelungen beachten |
Die aktuelle Kombination aus geringer Bodenfeuchte, warmen Temperaturen und lokal starken Winden erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass unkontrollierte Feuer rasch zu grösseren Bränden ausufern. Behörden mahnen deshalb zur Vorsicht und appellieren an die Bevölkerung, offene Feuer, Grillstellen ausserhalb freigegebener Plätze und das Abbrennen von Abfällen zu unterlassen.
Für die Öffentlichkeit gilt insbesondere:
- Halten Sie sich an die offiziellen Feuerverbote in Ihrem Kanton bzw. Ihrer Gemeinde.
- Vermeiden Sie offenes Feuer in Waldnähe und auf Wiesen bei trockenen Bedingungen.
- Melden Sie sichtbare Feuer umgehend an die Feuerwehr oder die Polizei.
Die Situation bleibt wetterabhängig; relevante Informationen und Warnkarten veröffentlicht MeteoSchweiz laufend.