Feuer in Industriegebiet – Lage weiter angespannt
In einem Industriegebiet in Oranienburg (Landkreis Oberhavel) bekämpfen Einsatzkräfte seit dem Mittag ein ausgedehntes Feuer in einem Produktionsgebäude einer papierverarbeitenden Firma. Nach Angaben der Regionalleitstelle Nordost sind Menschen nicht in Gefahr: "Es gibt keine Verletzten."
"Es gibt keine Verletzten."
Auf dem Firmengelände stehen drei Hallen. Die mittlere Halle sei infolge der Flammen eingestürzt, teilten die Behörden mit. Ein Übergreifen des Feuers auf die beiden angrenzenden Hallen wurde den Angaben zufolge verhindert. Zur Unterstützung ist das Technische Hilfswerk vor Ort.
Einsatzkräfte und Schutzmassnahmen
- Rund 100 Feuerwehrleute sind im Einsatz.
- Die Brandbekämpfung konnte auch am Abend noch andauern; Glutnester machen zusätzliche Arbeit.
- Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnte vor einer Rauchentwicklung und empfahl, Fenster und Türen zu schliessen und Klimaanlagen auszuschalten.
Ein Sprecher erklärte, dass die Zufahrt zum Industriegebiet an der B96 für Einsatzfahrzeuge freigehalten werden soll. Die Bekämpfung des Brandes könne noch bis in die Nacht hinein andauern, weil sich Glutnester hartnäckig halten.
Unklare Ursache – Folgen offen
Wie es zu dem Brand gekommen ist, blieb zunächst unklar. Die Behörden haben diesbezüglich Ermittlungen angekündigt, nähere Auskünfte standen bislang nicht zur Verfügung. Mögliche Folgen für die Produktion des Unternehmens sowie wirtschaftliche Schäden wurden von der Stelle nicht beziffert.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Anzahl Hallen auf dem Gelände | 3 |
| Betroffene Halle | Mittlere Halle (eingestürzt) |
| Einsatzkräfte | ~100 Feuerwehrleute |
| Personenschäden | Keinerlei Verletzte gemeldet |
Für Anwohner und Pendler bleibt die Entwicklung wichtig: Die Hinweise des Bundesamtes zielen darauf ab, die Belastung durch Rauch zu reduzieren und Einsatzwege freizuhalten. Weitere Informationen werden erwartet, sobald Brandursache und Schadensumfang klarer sind.