Gewitterlicht in der Abendsonne
Am Freitagabend bildeten sich über den Alpen örtliche Gewitterzellen, die aus der Distanz im roten Licht der untergehenden Sonne sichtbar wurden. Die Aufnahme, die von SRF Meteo als "Wettervideo der Woche" ausgezeichnet wurde, stammt von Björn Tiemann aus Stäfa/ZH und zeigt die charakteristische Färbung der Gewitterwolken im Abendrot.
Kontrast: Gewitter trotz anhaltender Trockenheit
Die Beobachtung ist insofern bemerkenswert, als sie sich in eine Phase einreiht, in der in vielen Regionen die Trockenheit weiterhin ein Thema ist. Lokal auftretende Gewitter können punktuell kräftige Niederschläge bringen, beeinflussen den grossräumigen Wasserhaushalt des Landes jedoch nur eingeschränkt.
Was das Video dokumentiert
Das prämiere Video vermittelt mehrere Aspekte dieser Wettersituation:
- Die Entstehung von Gewitterwolken in den Alpen am Freitagabend.
- Die rötliche Beleuchtung der Wolken durch das Abendrot.
- Die Visualisierung eines Phänomens, das lokal starke Effekte haben kann, ohne die generelle Trockenheit landesweit zu beenden.
"Wettervideo der Woche"
Kontext und Hinweise
Solche lokal begrenzten Gewitter sind typisch für die Aufheizung und die instabile Luftmassen, die sich über dem Alpenraum bilden können. Obwohl einzelne Zellen kurzzeitig kräftige Regenmengen, Blitz und Donner bringen können, bleibt die grundsätzliche Trockenheit in vielen Regionen bestehen – ein Umstand, der für Landwirtschaft, Wasserhaushalt und Waldbrandgefahr relevant bleibt.
Allgemeine Sicherheitshinweise bleiben gültig: Bei Gewitter sollten Personen Schutz suchen, sich nicht in Gewässern aufhalten und exponierte Orte meiden. Für aktuelle Beobachtungen und Warnungen verweist SRF Meteo auf die eigene App, die weitere Videos, Vorhersagen und Warnungen bereitstellt.
| Datum | 11.07.2026 |
|---|---|
| Urheber | Björn Tiemann, Stäfa/ZH |
| Meldung | SRF Meteo: "Wettervideo der Woche" |
Die Aufnahme ist ein eindrücklicher visueller Beleg dafür, dass Wetterphänomene sehr lokal auftreten können: Ein spektakuläres Abendrot und punktuelle Gewitterwolken verändern zwar die Optik am Himmel, beseitigen aber nicht automatisch die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen der Schweiz.