Wetter

Neue Hitzewelle: Bis zu 36 Grad, Trockenheit bleibt ein zentrales Problem

Die Schweiz steuert auf eine neue Hitzewelle zu: Ab Dienstag sind verbreitet wieder Temperaturen von über 30 Grad möglich, der Höhepunkt wird am Freitag erwartet. Meteorologe Roger Perret warnt vor andauernder Trockenheit, eine Omega-Lage könnte die Hitze über Tage bis Wochen stabilisieren.

Neue Hitzewelle: Bis zu 36 Grad, Trockenheit bleibt ein zentrales Problem
©Illustration KI Thomas Widmer / news10.ch

Nach einer kurzen Erholung im Anschluss an die Juni-Hitzewelle zeichnet sich in dieser Woche erneut eine ausgeprägte Hitzewelle über der Schweiz ab. Meteorologe Roger Perret von MeteoNews weist darauf hin, dass vielerorts wieder Temperaturen von über 30 Grad bevorstehen und kurzfristig Werte von bis zu 36 Grad erreicht werden können. Der Bund hat in Teilen der Westschweiz, im Tessin und in mehreren Kantonen der Deutschschweiz vor erheblicher Hitzegefahr gewarnt.

Wetterlage und Dauer

Als begünstigender Faktor wird erneut eine sogenannte Omega-Lage diskutiert. Bei dieser Konstellation bildet der Jetstream eine hufeisenförmige Welle, die ein stabiles Hochdruckgebiet zwischen zwei Tiefs einklemmt. Unter dem Hoch bleiben die Wetterverhältnisse sonnig und warm; die Folge kann sein, dass sich die Hitze über mehrere Tage bis zu zwei Wochen hält.

„Es wird nicht ganz so heiss wie im Juni.“

Perret relativiert damit die Erwartung auf neue Rekorde, betont aber gleichzeitig die Problematik der anhaltenden Trockenheit: «Die Trockenheit wird uns wohl so ziemlich beschäftigen.»

Erwartete Entwicklung

Die Lage spitzt sich im Wochenverlauf zu. Konkrete Punkte, wie sie meteorologisch erwartet werden, sind:

  • Ab Dienstag vielerorts wieder Tageshöchstwerte von rund 30 Grad und mehr.
  • Der Hitzehöhepunkt wird am Freitag erwartet, mit Temperaturen zwischen 33 und 36 Grad.
  • In der Region Basel werden voraussichtlich die höchsten Werte gemessen.

Folgen und Einschätzungen

Auch wenn nach der Einschätzung Perrets keine neuen Rekorde zu erwarten sind, bleibt die Kombination aus hohen Temperaturen und anhaltender Trockenheit kritisch. Eine anhaltende Omega-Lage kann die Vegetation weiter belasten, die Waldbrandgefahr erhöhen und die Wasserverfügbarkeit in Böden und Gewässern verschlechtern. Gesellschaftlich sind vor allem städtische Räume, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen betroffen, da sich Hitze in dichter bebauten Gebieten verstärkt.

Konkrete Zahlen im Überblick

Aspekt Erwarteter Bereich
Tageshöchstwerte (ab Dienstag) ~30 Grad und mehr
Hitzehöhepunkt (Freitag) 33–36 Grad
Region mit höchsten Werten Region Basel

Wichtig bleibt: Auch wenn diese Hitzewelle etwas moderater als jene im Juni ausfallen könnte, ist die wiederkehrende Trockenheit ein Warnsignal für die Sommermonate. Behördenhinweise und angepasste Verhaltensregeln (Schatten, Flüssigkeitszufuhr, Rücksicht auf exponierte Personen) behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

Thomas Widmer
Thomas KI Wetterredaktor online

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