Vorstände bis 2030 bestätigt
Der Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat die Arbeitspapiere von Jochen Saier (48) und Oliver Leki (53) vorzeitig bis ins Jahr 2030 verlängert. Der Klub teilte die Personalentscheidung am Dienstag mit. Saier verantwortet weiterhin den gesamten sportlichen Bereich; Leki bleibt für die kaufmännischen Bereiche zuständig.
Konkrete Aufgabenverteilung
Die Rollen sind klar verteilt: Saier trägt die Verantwortung für die Profimannschaft, den Frauen- und Mädchenfußball sowie das Nachwuchsleistungszentrum. Leki ist zuständig für Finanzen, Organisation und Marketing. Damit bleibt die Struktur in den zentralen Führungsaufgaben unverändert.
- Jochen Saier (48): Vorstand Sport, verantwortlich für Profis, Frauen/Mädchen, Nachwuchs.
- Oliver Leki (53): Vorstand für Finanzen, Organisation und Marketing.
- Beide Verträge wurden vorzeitig verlängert und laufen nun bis 2030.
| Vorstand | Alter | Aufgabengebiet | Vertragslaufzeit |
|---|---|---|---|
| Jochen Saier | 48 | Sport (Profis, Frauen, Nachwuchs) | bis 2030 |
| Oliver Leki | 53 | Finanzen, Organisation, Marketing | bis 2030 |
Begründung des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich Breit wird in der Klubmitteilung zitiert:
„Unter der Führung von Oliver Leki und Jochen Saier hat sich unser Verein in den vergangenen Jahren sportlich, wirtschaftlich und organisatorisch außergewöhnlich entwickelt. Wir sind überzeugt, dass sie den erfolgreichen Weg auch in Zukunft mit großer Kompetenz und Leidenschaft weiterführen werden.“
Das Zitat unterstreicht, dass die Entscheidung in Freiburg vorrangig als Bekenntnis zu Kontinuität und Stabilität verstanden werden soll. Für Anhänger und Partner des Vereins bedeutet dies Planbarkeit in sportlichen und wirtschaftlichen Fragen.
Lokale Folgen für Freiburg
Die Verlängerung hat mehrere direkte Auswirkungen auf die Stadt und die regionale Szene:
- Planungssicherheit für die Mannschaften und das Nachwuchsleistungszentrum bleibt erhalten.
- Wirtschaftliche und organisatorische Kontinuität erhöht die Verlässlichkeit gegenüber Sponsoren und lokalen Partnern.
- Für den Spiel- und Trainingsbetrieb sowie Projekte im Frauen- und Mädchenfussball bleiben Ansprechpartner langfristig etabliert.
Die Personalentscheidung betrifft nicht nur die sportliche Ausrichtung, sondern auch die regionalen Beziehungen des Klubs: Sponsoren, lokale Institutionen und Fans können weiterhin mit denselben Verantwortlichen verhandeln und planen. Nachteile oder Risiken, die mit einem Führungswechsel einhergehen könnten, werden dadurch minimiert.
Die Mitteilung enthält zudem Angaben zur beruflichen Laufbahn beider Vorstände: Saier ist seit 2002 hauptamtlich beim Klub tätig und wurde 2014 zum Vorstand Sport bestellt. Leki kam 2013 als Geschäftsführer nach Freiburg und ist seit Oktober 2014 Vorstand für Finanzen, Organisation und Marketing.
Für die Freiburger Öffentlichkeit bleibt die Entwicklung rund um den SC Freiburg von Interesse, weil der Klub zu den prägenden Institutionen der Stadt gehört und sportliche Erfolge wie auch wirtschaftliche Stabilität lokale Aufmerksamkeit und ökonomische Effekte nach sich ziehen.