Landesförderung stärkt digitalen Fortschritt am Klinikum
Das Universitätsklinikum Freiburg startet mit Bundes- und Landesunterstützung ein grösseres Projekt zur digitalen Medizin: Das Land Baden-Württemberg stellt nach Angaben des Klinikums rund 25 Millionen Euro für den Aufbau eines Digitalen Innovationszentrums (DIGIZ) zur Verfügung. Beim offiziellen Projektstart betonte die Landesregierung die Bedeutung digitaler Technologien für die Weiterentwicklung der Versorgung.
Kooperation mit Industrie und Fokus auf Künstliche Intelligenz
Das Zentrum entsteht in Kooperation mit dem Medizintechnik-Unternehmen Siemens Healthineers. Laut Mitteilung sollen Forschung, klinische Versorgung und Unternehmen enger vernetzt werden. Im Zentrum stehen demnach unter anderem:
- digitale Technologien und moderne Bildgebung
- Künstliche Intelligenz für Diagnostik und Therapie
- neue Verfahren zur Beschleunigung medizinischer Innovationen
Die Verantwortlichen beabsichtigen, dass Patientinnen und Patienten schneller von Entwicklungen in Forschung und Technik profitieren. Die Landesministerin bezeichnete das Projekt als wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der Krankenhäuser; KI könne Abläufe verbessern und Diagnosen beschleunigen, heisst es in der Mitteilung.
Standortstärkung und Transfer in die Klinik
Der Leitende Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums, Prof. Dr. Frederik Wenz, wertete die Förderung als Startschuss für einen langfristig angelegten Standort der digitalen Medizin in Freiburg. Das DIGIZ soll laut Klinik die Position Freiburgs als Gesundheitsstandort weiter stärken und die bereits bestehenden Erfahrungen in radiologischer Bildgebung und minimalinvasiven Verfahren einbinden.
Konkrete Folgen für Patienten und regionales Gesundheitswesen
Für die Bevölkerung der Region können sich durch das Projekt mehrere praktische Effekte ergeben:
- schnellere Überführung neuer diagnostischer Verfahren in die klinische Versorgung
- verbesserte Bildgebung und präzisere Diagnosen dank digitaler Analyseverfahren
- enge Zusammenarbeit zwischen Klinik, Forschung und Industrie mit möglichen Effekten auf Arbeitsplätze und Forschungsaufträge in der Region
Beim Projektstart führte die Ministerin Gespräche mit Vertretern aus Klinik, Forschung, Stadt und Gesundheitswirtschaft; anschliessend besuchte sie das Radiologische Interventionszentrum am Universitätsklinikum, wo bereits heute digitale Technologien mit minimalinvasiven Eingriffen kombiniert werden.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Fördersumme | ~25 Millionen Euro |
| Partner | Universitätsklinikum Freiburg, Siemens Healthineers, Land Baden-Württemberg |
| Fokus | Digitale Technologien, Bildgebung, Künstliche Intelligenz |
Die Ankündigung markiert einen Schritt hin zu stärker digitalisierten Abläufen und engeren Transferbeziehungen zwischen Forschung und Patientenversorgung. Konkrete Zeitpläne für Aufbau und Inbetriebnahme des DIGIZ nannte die Mitteilung nicht.