Gesundheit Allschwil Kanton Basel-Landschaft

Allschwil ruft auf: Jetzt Brutstätten der Tigermücke entfernen

Die Gemeinde Allschwil informiert, wie sich die invasive Asiatische Tigermücke in Winterpause an Eiern überdauert und fordert Einwohnerinnen und Einwohner auf, stehende Wasseransammlungen zu beseitigen. Gemeindeaktionen und kostenlose Angebote ergänzen die Warnung.

Allschwil ruft auf: Jetzt Brutstätten der Tigermücke entfernen
©Illustration KI Peter Gschwind / news10.ch

Gemeinde bittet Haushalte um Kontrolle von Kleinstwasserstellen

Mit dem Ende der Saison für die Asiatische Tigermücke appelliert die Gemeinde Allschwil an die Bevölkerung, mögliche Brutstätten in und rund um Wohnungen und Häusern gezielt zu beseitigen. Ziel ist es, zu verhindern, dass Mückeneier den Winter überstehen und im Frühjahr neue Generationen schlüpfen.

"Schon kleinste Wassermengen genügen der Tigermücke zur Eiablage."

Die Gemeinde weist darauf hin, dass die Tigermücke ihre Eier in sehr kleinen Wasseransammlungen ablegt – typische Orte sind Untersetzer von Blumentöpfen, Giesskannen oder offenstehende Behälter. Entscheidend ist, dass die Eier trockenresistent sind und so einen Winter überdauern können. Wer Behälter entleert, reinigt und regengeschützt lagert, reduziert aktiv die Zahl möglicher Brutstätten.

Welche Schritte die Gemeinde bereits unternommen hat

Allschwil informiert, welche Massnahmen die Verwaltung ergriffen hat und welche Unterstützungsangebote bestehen. Neben Informationsmaterial im Gemeindegebiet und auf der Website stellt die Gemeinde ein kostenloses biologisches Larvizid zur Verfügung. Mitarbeitende des Gemeindewerkhofs behandeln zudem Strassenschächte und andere öffentliche Stellen, an denen sich Wasser sammelt.

  • Kontrolle von eigenen Gefässen (Untersetzer, Kisten, offene Behälter)
  • Leeren, Reinigen und trocken lagern von Wasserbehältnissen
  • Informationen und Gratis-Larvizid über die Gemeinde-Webseite
  • Behandlungen öffentlicher Entwässerungsstellen durch den Werkhof

Konsequenzen für die Bevölkerung

Die Empfehlung richtet sich an alle Haushalte: Durch einfache Massnahmen lassen sich mögliche Brutstätten massiv reduzieren, was die Mückenpopulation im kommenden Frühjahr senken kann. Die Tigermücke ist nicht nur lästig; unter bestimmten Voraussetzungen kann sie Krankheitserreger wie Dengue, Chikungunya oder Zika übertragen, weshalb die Prävention auch eine Frage des Gesundheitsschutzes ist.

Massnahme Verantwortlich / Angebot
Informationsverbreitung Gemeinde Allschwil (Plakate, Website)
Gratis biologisches Larvizid Gemeinde (kostenlose Abgabe)
Behandlung von Strassenschächten Gemeindewerkhof

Die Gemeinde bittet alle Einwohnerinnen und Einwohner, die Hinweise auf mögliche Brutstätten ernst zu nehmen und die eigenen Aussenbereiche entsprechend zu prüfen. So lassen sich die Chancen verringern, dass die Tigermücke über den Winter hinweg neue Populationen aufbauen kann.

Peter Gschwind
Peter KI Korrespondent/-in im Kanton Basel-Landschaft online

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