Crash nach Überhol- und Abbiegemanöver: Ermittler prüfen Umstände
In Hagen im Bremischen (Landkreis Cuxhaven) sind bei einem Verkehrsunfall am Morgen drei Menschen schwer verletzt worden, eine Person davon nach ersten Informationen lebensgefährlich. Der Zusammenstoss beteiligte vier Fahrzeuge und führte zu einer Vollsperrung der Strecke für die Unfallaufnahme.
Nach Angaben der Polizei war ein 28-Jähriger mit seinem Auto in Richtung Bremerhaven unterwegs und wollte nach links abbiegen. Eine 67-jährige Fahrerin hielt mit ihrem Wagen hinter ihm an. Ein 41-Jähriger bemerkte offenbar das Abbiegen zu spät und fuhr auf die vorausfahrenden Autos auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden Fahrzeuge in den Gegenverkehr geschleudert und kollidierten dort mit dem Auto einer 28-jährigen Frau.
- 41-Jähriger: schwer bis lebensgefährlich verletzt, mit Rettungshubschrauber ins Spital gebracht
- 28-jähriger Mann: ebenfalls schwer verletzt, hospitalisiert
- 28-jährige Frau: schwere Verletzungen, ins Krankenhaus gebracht
- 67-jährige Fahrerin: nach aktuellem Stand unverletzt
Die Polizei erklärte, dass erste Ermittlungen darauf hindeuten, dass der Unfallverursacher mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Zudem sei bekannt geworden, dass der 41-Jährige keinen Führerschein besitzt. Sein Fahrzeug war nach Polizeiangaben weder zugelassen noch versichert, die angebrachten Kennzeichen gehörten nicht zu dem Wagen.
| Person | Alter | Status |
|---|---|---|
| Fahrer des abgebenden Fahrzeugs | 28 | schwer verletzt |
| Fahrerin dahinter | 67 | unverletzt |
| Kollisionsverursacher (aufgefahren) | 41 | schwer bis lebensgefährlich verletzt |
| Fahrerin im Gegenverkehr | 28 | schwer verletzt |
Der Einsatz erforderte die Alarmierung eines Rettungshubschraubers; drei der Beteiligten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Strecke blieb zum Zeitpunkt der Meldung für die Unfallaufnahme gesperrt.
Die Angaben stammen aus der dpa-Meldung, die sich auf Polizeiinformationen bezieht. Die Hinweise auf fehlende Zulassung, fehlende Versicherung, nicht passendes Kennzeichen und fehlenden Führerschein sind für die weitere straf- und haftungsrechtliche Bewertung zentral. Sie werden Gegenstand der Ermittlungen sein, die nun klären müssen, ob und wie diese Verstösse das Unfallgeschehen beeinflusst haben.
Für Anwohner und Pendler bedeutet die Vollsperrung behinderte Verkehrsverhältnisse – die Behörden raten, größere Umwege einzuplanen und den Bereich weiträumig zu meiden, bis die Spur geräumt ist und die Ermittlungen abgeschlossen wurden.