Rechtsverfahren und Inspektionen nach der Katastrophe
Im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana wurden bislang 15 Personen angeklagt. Bisher sind darunter nach Angaben der Verantwortlichen keine Vertreterinnen oder Vertreter des Kantons Wallis. Parallel dazu hat die kantonale Verwaltung die Prüfungen der gebäudetechnischen Sicherheit verstärkt: Seit Jahresbeginn gingen insgesamt 1704 Inspektionsberichte ein.
Erklärung der kantonalen Sicherheitschefin
Die Leiterin der Abteilung für zivile und militärische Sicherheit stellte klar, dass sie an die Unparteilichkeit der Justiz glaube und die laufenden Verfahren «mich menschlich und persönlich» beträfen.
"Die laufenden Ermittlungen betreffen mich menschlich und persönlich."
Sie betonte zugleich, dass die Aufgabe der kantonalen Sicherheitsdienste unverändert bleibe: Die Sicherheit der Bevölkerung sei täglich mit Professionalität, Engagement und Menschlichkeit zu gewährleisten. Wer Verantwortung im Bereich Sicherheit und Rettungswesen trage, nehme jedes Ereignis mit Ernst und Engagement wahr, sagte sie.
Ergebnisse der Kontrollen und Folgen für Eigentümer
Aus den Inspektionsberichten geht hervor, dass bei weniger als 5 Prozent Mängel festgestellt wurden, die ein sofortiges Eingreifen des kantonalen Amts für Feuerwesen erforderten. Häufige Beanstandungen betrafen die Freihaltung und die Gestaltung von Fluchtwegen. Bei einzelnen Fällen waren bauliche Elemente wie Türen ein Thema; die Behörden betonten jedoch, dass immer die Gesamtheit der Gegebenheiten beurteilt werde und nicht isoliert ein einzelnes Element.
- Anzahl Inspektionsberichte: 1704
- Anteile mit sicherheitsrelevanten Mängeln: