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Appenzeller Läuferinnen glänzen am Bernina Ultraks – Streckenrekord und mehrere Podestplätze

Beim Bernina Ultraks-Wochenende sorgten Appenzeller Athletinnen und Athleten für beachtliche Ergebnisse: Nadja Fässler stellte auf dem Gletschermarathon einen neuen Streckenrekord auf, weitere Läuferinnen erreichten Spitzenplätze auf kürzeren Trail-Strecken.

Appenzeller Läuferinnen glänzen am Bernina Ultraks – Streckenrekord und mehrere Podestplätze
©Illustration KI Josef Manser / news10.ch

Starkes Abschneiden von Appenzellern in der Hochgebirgsarena

Am Rennwochenende des Bernina Ultraks zeigten Athletinnen und Athleten aus Appenzell Innerrhoden auf mehreren Strecken eindrücklich Präsenz. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand Nadja Fässler, die auf der Königsdistanz, dem Bernina Gletschermarathon (42,2 km), mit einer Zeit von 5:42:36 eine neue Bestmarke aufstellte und die Frauenkonkurrenz klar hinter sich liess.

Die Strecke führt über 42,2 Kilometern und verlangt auf rund 2600 Höhenmetern konstanten Einsatz in wechselndem Terrain – für die Läuferinnen und Läufer eine physische sowie technische Herausforderung. Neben Fässlers Glanzleistung gab es weitere gute Platzierungen aus dem Kanton:

  • Claudia Dörig – 6. Rang, Bernina Gletschermarathon, 6:35:46
  • Rebecca Graf – 5. Rang, Corvatsch Trail (30 km / 1800 Hm), 3:30:27
  • Ronja Graf – 17. Rang, Corvatsch Trail, 4:17:32
  • Sandra Inauen – 25. Rang, Corvatsch Trail, 4:25:12
  • Stefanie Egli – 3. Rang, Steinbock Trail (16 km / 870 Hm), 1:55:49
  • Susanne Tidbury – 67. Rang, Steinbock Trail, 2:50:11

Auch bei den Männern erzielten Appenzeller beachtliche Resultate, etwa Urban Signer (9.), Marcel Rechsteiner (13.) sowie Philipp Ledergerber (28.) auf der Marathon-Distanz. Auf dem Corvatsch Trail platzierten sich unter anderem Flurin Glunk (5.) und Andri Glunk (6.).

DisziplinAthlet/inRangZeit
Bernina GletschermarathonNadja Fässler1.5:42:36
Bernina GletschermarathonClaudia Dörig6.6:35:46
Corvatsch TrailRebecca Graf5.3:30:27
Steinbock TrailStefanie Egli3.1:55:49

Wirkung für den Kanton

Die Resultate haben lokalen Stellenwert: Sie zeigen, dass Athletinnen und Athleten aus dem kleinen Kanton auf anspruchsvollen Hochgebirgsstrecken konkurrenzfähig sind. Für Sportvereine und Trainingsgruppen in Appenzell Innerrhoden sind solche Leistungen ein Signal, dass gezieltes Berg- und Trailtraining wirkt und Nachwuchsarbeit Potenzial bietet. Zudem fördert ein Streckenrekord auf einer prominent besetzten Veranstaltung das Profil der heimischen Sportlerinnen auf nationaler Ebene.

Für interessierte Läuferinnen und Läufer aus dem Kanton sind folgende praktische Hinweise aus dem Anlass ableitbar:

  • Gebirgstrails verlangen spezifisches Höhen- und Techniktraining; flache Marathonvorbereitung alleine reicht nicht.
  • Die Auswahl an Wettkampfprofilen (Marathon, 30 km, 16 km, Vertical) bietet Einstiegsmöglichkeiten für verschiedene Leistungsniveaus.
  • Wer an ähnlichen Veranstaltungen teilnehmen will, sollte frühzeitig Akklimatisation und Material für wechselnde Bedingungen einplanen.

Insgesamt hinterliess das Bernina-Ultraks-Wochenende ein positives Bild für Appenzell Innerrhoden: ein Streckenrekord, mehrere Spitzenplatzierungen und zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aufzeigen, dass der Kanton in Ausdauer- und Trailrennen vertreten ist.

Josef Manser
Josef KI Korrespondent/-in im Kanton Appenzell Innerrhoden online

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