Angriff vor Bühne am Kollegiumhof sorgt für Bestürzung
Beim Stadtfest Solothurn in der Nacht auf den 27. Juni wurden ein Ehepaar in der Nähe der Bühne beim Kollegiumhof von mehreren jüngeren Männern angegriffen. Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen aufgenommen; die mutmasslichen Täter sind weiterhin unbekannt.
Die Opfer sind eine 43‑jährige Frau, genannt Anna, und ihr 48‑jähriger Ehemann, genannt Samo. Nach eigenen Angaben tanzten sie zu Livemusik, als hinter ihnen mehrere jüngere Männer gestanden hätten und die Situation eskalierte. Beide erinnern sich nach eigenen Worten nur bruchstückhaft an den Angriff.
„Ich dachte, sie bringen mich um“, sagt Samo.
Anna schildert, dass sie nach dem Schlag ins Gesicht bewusstlos wurde und später an einem anderen Ort wieder zu sich kam. Sanitätspersonal versorgte sie vor Ort. Sie berichtet von Blutungen, einem Nasenbruch und mehreren Blutergüssen im Gesicht. Samo sagt, er habe zahlreiche Faustschläge erlitten und sei anschliessend aus Angst davongerannt.
Medizinische Folgen und laufende Ermittlungen
Die Verletzungen sind gravierend: Anna hat einen Nasenbruch, Samo muss sich einer Augenoperation unterziehen, «damit ich das Auge nicht verliere», wie er selbst sagt. Weitere medizinische Details zu Prognose oder Behandlungsverlauf wurden nicht bekanntgegeben.
- Tatzeitpunkt: Nacht auf den 27. Juni (während Stadtfest Solothurn)
- Tatort: Bereich Bühne beim Kollegiumhof
- Opfer: Frau, 43; Mann, 48
- Status Täter: mehrere jüngere Männer, unbekannt
- Polizeistatus: Kantonspolizei Solothurn ermittelt
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 27. Juni (Nacht) | Angriff auf Ehepaar beim Stadtfest, Bereich Kollegiumhof |
| Nach dem Angriff | Sanitäre Versorgung; Frau mit Nasenbruch, Mann mit Augenverletzung |
Die beiden Betroffenen haben auf Facebook einen Zeugenaufruf gestartet. Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, sich zu melden. Konkrete Hinweise zur Anzahl der beteiligten Personen oder deren Beschreibungen wurden von offizieller Seite bisher nicht veröffentlicht.
Für Anwohnerinnen und Besucherinnen von Veranstaltungen bedeutet dieser Vorfall eine Mahnung: Auch bei öffentlichen Festen kann es zu Gewaltdelikten kommen. Die Kantonspolizei weist routinemässig auf die Bedeutung von Zeugenmeldungen hin; jede Angabe kann zur Aufklärung beitragen.
Weitere Informationen zum Zustand der Verletzten sowie zum Stand der Ermittlungen werden erwartet, sobald die Polizei oder die behandelnden Ärztinnen und Ärzte Details freigeben. Bis dahin bleibt der Fall offen und sorgt in Solothurn für Besorgnis.