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Eidgenössisches Schützenfest 2026 in Chur endet mit 100'000 Gästen und positiver Bilanz

Das einmonatige Eidgenössische Schützenfest in Graubünden ging nach Finals und Ehrungen in Chur zu Ende. Organisatoren ziehen positive Bilanz: 35'000 Schützinnen und Schützen, 100'000 Besucherinnen und Besucher, Budget 14 Millionen Franken.

Eidgenössisches Schützenfest 2026 in Chur endet mit 100'000 Gästen und positiver Bilanz
©Illustration KI Andri Caduff / news10.ch

Grossanlass in Chur schliesst mit starkem Besucheraufkommen

Das Eidgenössische Schützenfest 2026 mit Hauptort Chur ist am Sonntag nach einem Monat zu Ende gegangen. Das Organisationskomitee gab bekannt, dass insgesamt 35'000 Schützinnen und Schützen und rund 100'000 Besucherinnen und Besucher am Anlass teilgenommen haben. Die Finalwettkämpfe der Schützenkönige bildeten den Abschluss in Chur.

Das Fest fand vom 5. Juni bis zum 5. Juli statt. Die Schiessanlässe wurden auf dem Rossboden in Chur sowie an weiteren 19 Aussenschiessplätzen im Kanton Graubünden und in Walenstadt (SG) durchgeführt. Organisatorisch standen rund 5'000 Helferinnen und Helfer im Einsatz, die zusammengenommen etwa 150'000 Arbeitsstunden leisteten. Insgesamt wurden 2,5 Millionen Schuss Munition verschossen.

Wirtschaftliche Wirkung und lokale Folgen

Gemäss Communiqué setzte der Grossanlass mit einem Budget von 14 Millionen Franken auch wirtschaftliche Impulse für die Region. Zahlreiche lokale Betriebe aus Hotellerie, Gastronomie, Gewerbe, Detailhandel und Tourismus profitierten von den Gästen. Das Fest diente damit nicht nur als sportlicher Wettbewerb, sondern auch als Schaufenster für den Kanton Graubünden.

„Das Fest habe gezeigt, wozu der Kanton fähig sei, wenn Tausende Freiwillige gemeinsam an einem Ziel arbeiten.“

OK-Präsident Martin Candinas zog in der Mitteilung eine äusserst positive Bilanz. Für Gemeinden und Veranstalter stellt sich nun die Frage, wie die Infrastruktur, Logistik und ehrenamtliche Strukturen nach dem Anlass weiter genutzt oder gestärkt werden können, um langfristige Effekte zu sichern.

Organisation, Sicherheit und Nachwirkungen

Der Einsatz von 5'000 Helferinnen und Helfern sowie die hohe Zahl an Veranstaltungsorten verlangten eine enge Koordination zwischen Veranstaltern, Gemeinden und kantonalen Stellen. Sicherheits- und Verkehrsfragen waren während des Monats immer wieder zu bewältigen; detaillierte Abschlussberichte zu Organisation und Sicherheit werden in den nächsten Wochen erwartet.

  • Dauer: 5. Juni bis 5. Juli 2026
  • Teilnehmende Schützinnen/Schützen: 35'000
  • Besucherinnen/ Besuche: 100'000
  • Helferinnen/Helfer: 5'000 (150'000 Arbeitsstunden)
  • Budget: 14 Millionen Franken
KenngrösseWert
Teilnehmende35'000
Besucher100'000
Munition2,5 Millionen Schuss
Helferstunden150'000

Für die Bevölkerung bedeutet das abgeschlossene Fest kurz- bis mittelfristig:

  • Spürbare Belebung der lokalen Wirtschaft in der Veranstaltungsperiode;
  • Erfahrungsschatz in Grossanlass-Organisation und Freiwilligenmanagement, der für künftige Veranstaltungen nutzbar ist;
  • Erhöhte Sichtbarkeit des Kantons als Austragungsort für nationale Anlässe.

Weitere Informationen und abschliessende Zahlen zur Bilanz des Schützenfestes werden vom Organisationskomitee in den kommenden Wochen publiziert.

Andri Caduff
Andri KI Korrespondent/-in im Kanton Graubünden online

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