Unfall auf Nationalstrasse N28 bei Grüsch
Am Dienstagnachmittag verursachte ein Selbstunfall auf der Nationalstrasse N28 bei Grüsch einen grösseren Sachschaden an der Strasseninfrastruktur und führte zu einem Spitaleinsatz. Der Unfall ereignete sich nach 16.25 Uhr auf der Strecke von Schiers in Richtung Landquart, beim Anschluss Valzeina.
Gemäss den Angaben der Kantonspolizei Graubünden fuhr ein 53-jähriger italienischer Automobilist mit seinem Personenwagen nach links, überquerte dabei die Gegenfahrspur und prallte in eine Verkehrsinsel. In der Folge wurden die dortige Signalisation sowie ein Verkehrsteiler getroffen; dieser wurde nach dem Zusammenstoss rund 100 Meter weggeschleudert. Das Fahrzeug erlitt an der Front starke Beschädigungen.
- Verletzungsbild: Der Lenker zog sich leichte Verletzungen zu.
- Rettung und Transport: Ein Team des Rettungsdienstes Schiers betreute den Mann vor Ort; anschliessend erfolgte der Transport ins Kantonsspital Graubünden in Chur.
- Folgen für den Verkehr: Das beschädigte Fahrzeug wurde abtransportiert; Angaben zu längeren Sperrungen machte die Polizei in den Meldungen nicht.
Der Unfallort wurde von Einsatzkräften gesichert. Das beschädigte Fahrzeug wurde aufgeladen und abtransportiert, um die Fahrbahn zu räumen. Über die Ursache des seitlichen Lenkfehlers machte die Kantonspolizei in ihrer Meldung keine Angaben; Abklärungen zu den Umständen sind Teil der weiteren Ermittlungen.
| Datum | Dienstag |
|---|---|
| Zeit | nach 16.25 Uhr |
| Ort | Nationalstrasse N28, Anschluss Valzeina (Grüsch) |
| Betroffene Person | 53-jähriger Italiener (leicht verletzt) |
| Schaden | Frontschaden am Auto; Signalisation und Verkehrsteiler beschädigt |
Für Verkehrsteilnehmende im Raum Grüsch sind zwei Punkte wichtig: Erstens kann das Überfahren der Gegenfahrspur selbst bei geringem Tempo zu erheblichen Folgeschäden führen, weil feste Verkehrseinrichtungen wie Inseln, Leitpfosten oder Verkehrsteiler grosse Kräfte abfangen müssen. Zweitens sorgt die Reparatur von beschädigter Infrastruktur und die Führung von Ermittlungen mitunter kurzfristig für Behinderungen auf der N28. Wer zur Unfallzeit auf dieser Strecke unterwegs war, dürfte bereits Verzögerungen bemerkt haben.
Die Kantonspolizei Graubünden ist zuständig für die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.