Einbruch in der Goldgasse
In der Nacht auf Donnerstag haben mehrere unbekannte Täter ein Waffengeschäft an der Goldgasse in Solothurn aufgebrochen. Die Kantonspolizei Solothurn wurde kurz nach Mitternacht über den laufenden Einbruch informiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Täterschaft bereits verschwunden.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen waren mehrere Männer an der Tat beteiligt. Sie flüchteten in einem dunklen Kleinwagen mit französischen Kontrollschildern. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bis zum jetzigen Zeitpunkt ergebnislos. Angaben zur Schadenhöhe sowie zu einem möglichen Deliktsgut sind derzeit nicht möglich.
Schussabgabe durch ausser Dienst stehenden Polizeibeamten
Am Ereignisort kam es während der Tatausführung beziehungsweise der anschliessenden Flucht zu einer Schussabgabe durch einen Angehörigen der Kantonspolizei Solothurn, der sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht im Dienst befand. Nach Angaben der Polizei gibt es bislang keine Hinweise auf Verletzte.
- Tatzeit: Nacht auf Donnerstag, kurz nach Mitternacht
- Ort: Goldgasse, Solothurn
- Täter: Mehrere Männer, geflüchtet in dunklem Kleinwagen mit französischen Kontrollschildern
- Verletzte: Keine bekannt
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn hat Ermittlungen zum Hergang und zu den Umständen der Schussabgabe aufgenommen. Die Kantonspolizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
| Kontakt | Angaben |
|---|---|
| Hinweise an | Kantonspolizei Solothurn, Telefon 032 627 81 17 |
Was die Bevölkerung wissen muss
Für Anwohnende und Gewerbetreibende in der Innenstadt von Solothurn bedeutet der Vorfall eine erhöhte Sensibilität: Einbruchswerkzeuge und organisierte Tätergruppen, die mit ausländischen Fahrzeugen operieren, stellen Polizeibehörden vor Herausforderungen bei der Spurensicherung und Fahndung. Bis die Ermittlungen weiter fortgeschritten sind, bleiben konkrete Aussagen zur Schadenshöhe, dem entwendeten Material oder einem möglichen Bezug der Tat zu weiteren Delikten offen.
Die Meldung, dass ein Polizeibeamter ausser Dienst einen Schuss abgegeben hat, wird die Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft begleiten. Solche Fälle werden in der Regel sowohl unter strafrechtlichen als auch unter dienstrechtlichen Gesichtspunkten geprüft, um die Verhältnismässigkeit und die Notwendigkeit der Schussabgabe zu bewerten.
Wie weiter vorgehen?
Personen mit Beobachtungen zur Tatnacht — etwa Wahrnehmungen von Personen am Tatort, zum Fluchtfahrzeug, zur Fluchtrichtung oder mit Videoaufnahmen — werden aufgefordert, dies der Polizei zu melden. Hinweise können für die Rekonstruktion des Tathergangs und für die Feststellung der Täter entscheidend sein.
Kontakt für Hinweise: Kantonspolizei Solothurn, Telefon 032 627 81 17.