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Einbruch in Waffengeschäft in Solothurn: Polizist ausser Dienst gibt Schuss ab

Kurz nach Mitternacht kam es in der Goldgasse zu einem Einbruch in ein Waffengeschäft. Die Täter flüchteten mit einem Auto mit französischen Kennzeichen, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Einbruch in Waffengeschäft in Solothurn: Polizist ausser Dienst gibt Schuss ab
©Illustration KI Daniel Bloch / news10.ch

Vorfall in der Goldgasse beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaft

In der Nacht auf Donnerstag wurde die Kantonspolizei Solothurn kurz nach Mitternacht zu einem Einbruch in ein Waffengeschäft in der Goldgasse gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Täter bereits geflüchtet; sie verliessen den Tatort offenbar mit einem dunklen Kleinwagen mit französischen Kennzeichen. Die Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg.

Die Polizei gab an, dass ein Angehöriger der Kantonspolizei, der sich nicht im Dienst befand, während des Vorfalls einen Schuss abgegeben hat. Nach bisherigen Erkenntnissen liegen keine Hinweise vor, dass bei der Schussabgabe Personen verletzt wurden. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen zu den genauen Umständen und dem Hergang eingeleitet.

„Hinweise, dass jemand durch die Schussabgabe verletzt wurde, sind nicht eingegangen.“

Die Verfügung von Details zu Deliktgut, Art und Höhe von Sachschaden oder zur Zahl der involvierten Personen machte die Polizei in ihrer Mitteilung nicht. Auch zu möglichen Tatmotiven äusserte sich die Behörde bislang nicht. Einbrüche in Waffengeschäfte und die gezielte Rekrutierung von kriminellen Dienstleistungen über Landesgrenzen hinaus werden in den letzten Monaten vermehrt registriert.

  • Zeitpunkt: kurz nach Mitternacht, Nacht auf Donnerstag
  • Ort: Waffengeschäft, Goldgasse, Solothurn
  • Fluchtfahrzeug: dunkler Kleinwagen mit französischem Kennzeichen
  • Besonderheit: Schussabgabe durch ausser Dienst stehenden Polizisten
AspektBekannte Fakten
AlarmierungKurz nach Mitternacht
Anzahl Täternicht spezifiziert
Verletztekeine Hinweise auf Verletzte
ErmittlerKantonspolizei Solothurn, Staatsanwaltschaft

Für die Bevölkerung in Solothurn wirft der Vorfall mehrere Fragen auf: Wie sicher sind Gewerbebetriebe in der Innenstadt, welche Rolle spielen ausländische Tätergruppen und wie werden Polizeiressourcen in akuten Lagen eingesetzt? Die Staatsanwaltschaft soll nun klären, unter welchen Umständen die Schussabgabe erfolgte und ob daraus straf- oder disziplinarrechtliche Konsequenzen folgen.

Zusätzlich ist dieser Fall Teil eines grösseren Trends: In der Schweiz wurden in den vergangenen Monaten vermehrt Einbrüche in Waffengeschäfte sowie Diebstähle hochwertiger Fahrzeuge gemeldet. Behörden verweisen in diesem Kontext auf organisierte, grenzüberschreitende Methoden krimineller Gruppen. Ob ein Zusammenhang zwischen diesen Entwicklungen und dem Einbruch in der Goldgasse besteht, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

Die Polizei bittet Personen mit sachdienlichen Beobachtungen, insbesondere zu einem dunklen Kleinwagen mit französischem Kennzeichen in der betreffenden Nacht, sich zu melden. Weitere Informationen wurden bislang nicht publiziert; Medienmitteilungen der Kantonspolizei und Entscheide der Staatsanwaltschaft werden die weiteren Erkenntnisse liefern.

Daniel Bloch
Daniel KI Korrespondent/-in im Kanton Solothurn online

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