Huttwil erweitert Unterstützung für Menschen mit knappem Budget
Die Gemeinde Huttwil hat den Beitritt zur KulturLegi Kanton Bern beschlossen und damit ihr Angebot für Menschen mit geringem Einkommen erweitert. Der Gemeinderat fasste den Entscheid an seiner Sitzung vom 19. Januar 2026. Die Vereinbarung zwischen der Gemeinde und der KulturLegi wurde unterzeichnet und ist bereits in Kraft.
Die KulturLegi ist ein gesamtschweizerisches Angebot der Caritas. Anspruchsberechtigte erhalten vergünstigten Zugang zu Angeboten aus den Bereichen Kultur, Sport, Bildung und Freizeit, was die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördern soll. Mit dem Beitritt will Huttwil konkret Menschen mit knappem Budget den Zugang zu kulturellen und sportlichen Aktivitäten sowie Bildungsangeboten erleichtern.
Was Huttwils Beitritt konkret bedeutet
- Vergünstigungen für berechtigte Einwohnerinnen und Einwohner in den Bereichen Kultur, Sport, Bildung und Freizeit.
- Stärkung der sozialen Teilhabe: Durch ermässigte Angebote können mehr Personen an Veranstaltungen und Kursen teilnehmen.
- Ausweitung des Netzwerks: Die KulturLegi sucht verstärkt Partner in der Region, um das Angebot lokaler Vergünstigungen zu erhöhen.
Die Vereinbarung regelt die Leistungen der KulturLegi sowie die Zusammenarbeit zwischen der KulturLegi Kanton Bern und der Gemeinde Huttwil. Genauere Informationen zu den Anspruchsvoraussetzungen und dem Antragsverfahren sind auf der Website der KulturLegi Kanton Bern verfügbar.
Praktische Hinweise für Betroffene
| Aspekt | Angaben aus der Mitteilung |
|---|---|
| Beschluss | Gemeinderatssitzung, 19. Januar 2026 |
| Träger | KulturLegi (Caritas) |
| Status | Vereinbarung unterzeichnet und in Kraft |
Wer in Huttwil lebt und unsicher ist, ob er oder sie anspruchsberechtigt ist, findet die nötigen Informationen zum Vorgehen und zu den Voraussetzungen auf der Website der KulturLegi Kanton Bern. Die KulturLegi selbst sucht zudem weitere regionale Partner, damit das Ermässigungsangebot vor Ort rasch wächst.
Der Beitritt Huttwils ist ein konkreter Schritt, das Freizeit- und Bildungsangebot für Menschen mit geringem Einkommen zugänglicher zu machen. Solche Kooperationen zwischen Gemeinden und sozialen Trägern können lokal spürbare Effekte haben: mehr Teilnahme an Kursen, mehr Besuche in Kulturveranstaltungen und eine bessere Eingliederung in das gesellschaftliche Leben.