Starker Auftritt des Newcomers in Frauenfeld
Am Openair Frauenfeld trat erstmals der 15‑jährige Zürcher Rapper P4 als Künstler auf und erntete laut Berichten unmittelbaren Zuspruch: Sein Set sorgte für volle Reihen, so dass einige Festivalbesucher nicht mehr in das Zelt gelangen konnten. Das Konzert endete erst nach einer Zugabe.
Der Auftritt markiert für den jungen Musiker einen wichtigen Schritt in seiner laufenden Entwicklung. P4 war zuletzt mit einem viel beachteten Auftritt beim SRF Bounce Cypher aufgefallen; der Auftritt in Frauenfeld war seine Premiere als Künstler an Europas grösstem Hip‑Hop‑Festival.
- Alter des Künstlers: 15 Jahre
- Veranstaltung: Openair Frauenfeld
- Besonderheit: Zugabe und so grosser Andrang, dass Zuschauer nicht mehr ins Zelt gelangten
Für die lokale Festivalkultur ist ein derart erfolgreicher Auftritt eines Jugendlichen bemerkenswert: Er zieht jüngeres Publikum an und zeigt, dass das Programm des Festivals Raum für aufstrebende Acts bietet. Für Veranstalter und Publikum ist dies ein Indiz, dass Newcomer gut angenommen werden und das Line‑up entsprechend diversifiziert wird.
«Nächstes Jahr eine grössere Stage», sagte P4 nach seinem Auftritt.
P4 selbst gab sich danach zuversichtlich: Er wünscht sich 2027 eine grössere Bühne am Openair Frauenfeld, schliesst die Mainstage derzeit aber noch als zu gross aus. Diese Ambition stellt für Veranstalter und lokale Szene zugleich eine Perspektive dar: Ein wiederkehrender, erfolgreicher Act aus der Region könnte in den kommenden Jahren stärker ins Festivalgeschehen eingebunden werden.
| Datum | Künstler | Alter | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Juli 2026 | P4 | 15 | Zugabe, Zelt teilweise überfüllt |
Für Besucherinnen und Besucher aus Frauenfeld und der Region bedeutet dies konkret: Das Festival bleibt eine Bühne, auf der junge Talente schnell an Sichtbarkeit gewinnen können. Für Eltern und Erziehungsberechtigte zeigt sich zudem, dass Festivalauftritte von Minderjährigen von grossem Publikumsinteresse begleitet werden, was Fragen zu Sicherheit und Zugänglichkeit vor Ort aufwirft, die die Veranstalter weiterhin adressieren müssen.