Schwerer Unfall auf Fehlwiesstrasse
Am Montagabend ereignete sich auf der Fehlwiesstrasse bei Salmsach ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Gegen 20.45 Uhr kollidierte ein entgegenkommender Motorradfahrer frontal mit einem Auto, das zuvor zum Überholen angesetzt hatte. Der 62-jährige Schweizer Motorradlenker erlag noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau war ein 21-jähriger Autofahrer auf dem Abschnitt in Richtung Salmsach unterwegs und setzte kurz nach dem Ortsausgang Amriswil zum Überholen eines vorausfahrenden Wagens an. Dabei kam es zur Frontalkollision mit dem entgegenkommenden Töfffahrer. Die beiden Autofahrer blieben unverletzt.
Strafuntersuchung und Sicherung der Spuren
Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Zur Spurensicherung und zur Klärung der Unfallursache wurde der Kriminaltechnische Dienst beigezogen. Weiterhin wurden die Führerausweise des 21-jährigen Schweizer Autofahrers sowie des 18-jährigen deutschen Fahrers des überholten Autos zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. Beide Männer wurden inhaftiert.
| Zeit | Ereignis |
|---|---|
| ca. 20.45 Uhr | Überholmanöver, anschliessend Frontalkollision |
| 62-jähriger Motorradfahrer verstirbt auf der Unfallstelle | |
| Führerausweise der beiden Autofahrer abgenommen; Inhaftierung |
Aufruf an Zeugen
Die Polizei sucht Personen, die Angaben zur Fahrweise der beteiligten Autofahrer, insbesondere vor dem Zusammenstoss, oder zum genauen Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt der Polizeiposten Romanshorn unter der Telefonnummer 058 345 22 00 entgegen. Solche Informationen können für die laufende Untersuchung entscheidend sein.
- Ort: Fehlwiesstrasse, Richtung Salmsach
- Verletzte/Verstorbene: Motorradlenker (62), verstorben
- Involvierte Fahrzeuge: Zwei Autos und ein Motorrad
- Massnahmen: Strafuntersuchung, kriminaltechnische Spurensicherung
Konkrete Folgen für Verkehrsteilnehmende im Kanton
Der Unfall zeigt erneut, wie gefährlich riskante Überholmanöver insbesondere auf Landstrassen mit Gegenverkehr sein können. Für Verkehrsteilnehmende im Kanton Thurgau bedeutet dies: erhöhte Vorsicht auf ausserörtlichen Strecken, Abstand halten zu vorausfahrenden Fahrzeugen und defensives Fahrverhalten bei eingeschränkter Sicht oder unübersichtlichen Streckenabschnitten. Zudem ist zu erwarten, dass der betroffene Strassenabschnitt während der Spurensicherung zeitweise gesperrt oder verlangsamt befahrbar war; Pendlerinnen und Pendler mussten mit Verkehrsbehinderungen rechnen.
Weitere Informationen zur Untersuchung werden die zuständige Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Thurgau zu gegebener Zeit publizieren, sobald die Abklärungen Fortschritte zeigen.