Jungwacht Meggen setzt auf Praxis, Teamgeist und Tradition
Die Pfadi-ähnliche Jugendorganisation Jungwacht Meggen hat dieses Jahr ein kompakteres, aber intensives Lagerprogramm gestartet: 27 Teilnehmende erleben derzeit auf einer Reise in den Yukon erwartungsgemäss viel Natur, handwerkliche Herausforderungen und Gemeinschaftsübungen. Geleitet wird das Lager von Luca Schärer (19), für den es die erste Leitungserfahrung in dieser Form ist.
Im Mittelpunkt stehen der gemeinsame Bau von Lagerinfrastruktur und Aktivitäten, die den Zusammenhalt stärken. Die Gruppe hat bereits mehrere Konstruktionen direkt am Flussufer errichtet; das Schrauben, Nägeln und Planen macht den Kindern nach Aussage der Leitung besonders grosse Freude.
„Gemeinsam bauen, Freundschaften schliessen und die Natur erleben, das ist bei uns wichtig“
Die Verantwortlichen legen Wert auf erprobte Rituale und Herausforderungen zur Förderung von Verantwortung und Selbstvertrauen. Ein traditionelles Element ist der sogenannte «Bubentag»: Die älteste Altersgruppe kann sich dort zu Leitern hocharbeiten, muss zuvor jedoch Prüfungen bestehen. Diese Prüfungen sind teils spielerisch, teils fordernd – etwa das Probieren «ekliger Sachen» oder Mutproben am Sprungturm der Badi, wie es die Leiter beschreiben.
Organisatorisch betont das Leitungsteam die Bedeutung von Erreichbarkeit und Teamzusammenhalt unter den Leitenden. Gerade bei kleineren Gruppengrössen komme dieser interne Zusammenhalt stärker zum Tragen und übertrage sich positiv auf die Teilnehmenden: Die Kinder fühlten sich begleitet und sicher, gleichzeitig lern(t)en sie praktische Fertigkeiten.
- Teilnehmende: 27 Kinder und Jugendliche
- Leitung: Luca Schärer, 19 Jahre, erstes Lager als Leiter
- Schwerpunkte: Bauprojekte, Teamspiele, traditionelle Prüfungen (inkl. «Bubentag»)
Die Reputation der Gruppe wird auch online gepflegt: Die Jungwacht Meggen sei auf Social Media «sehr aktiv» und inzwischen «fast schon eine kleine Berühmtheit», heisst es in der Berichterstattung. Für Eltern und Interessierte ist das einerseits ein Nachweis von Transparenz, andererseits ein Kanal, um Eindrücke aus dem Lager mitzuerleben.
Für die Gemeinde Meggen und das Umland bedeutet ein solches Lager mehr als reine Freizeitbeschäftigung: Es stärkt lokale Jugendarbeit, schafft Gelegenheiten für die Ausbildung junger Leiterinnen und Leiter und fördert handwerkliche sowie soziale Kompetenzen. Gerade in Zeiten, in denen ausserhausliche Bildungs- und Freizeitangebote gefragt sind, bietet die Jungwacht eine praxisnahe Ergänzung zur schulischen und familiären Erziehung.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Teilnehmende | 27 |
| Leiter (Alter) | Luca Schärer (19) |
| Schwerpunkte | Bauen, Teamspiele, traditionelle Prüfungen |
Eltern und Interessierte, die mehr über das Lagerprogramm oder künftige Anlässe der Jungwacht Meggen erfahren möchten, finden üblicherweise Informationen und Bilder auf den Social-Media-Auftritten der Gruppe. Für die Gemeinde bleibt die Förderung solcher Angebote ein wichtiger Pfeiler der Jugendarbeit und der Gemeinschaftspflege.