Spannung bis zum Schluss — Kreuzlingen erkämpft sich, verliert aber erneut
Vor eindrücklicher Kulisse im heimischen Hörnli bot der SC Kreuzlingen am Dienstagabend ein packendes Spiel, das erst im Penaltyschiessen entschieden wurde. Nach regulärer Spielzeit stand es 13:13, am Ende setzten sich die Gäste aus Horgen durch. Damit führt Horgen in der Best-of-five-Serie mit 2:0.
Die Partie begann für die Kreuzlinger denkbar schlecht: Bereits nach rund zwei Minuten lagen die Hausherren mit 0:3 im Rückstand. Anders als im ersten Finalspiel gaben die Thurgauer jedoch nicht frühzeitig auf und kämpften sich zurück.
Bis zur ersten Viertelspause hatten die Gastgeber den Rückstand reduziert; zur Pause führten sie sogar knapp mit 8:7. Das zweite Viertel brachte die vorübergehende Wende, die Mannschaft zeigte Offensivstärke und Moral.
- Früher Rückstand: 0:3 nach wenigen Minuten
- Halbzeitführung: 8:7 für Kreuzlingen
- Endstand nach Verlängerung: 13:13, Entscheidung im Penaltyschiessen
Nach der Pause blieb die Partie ausgeglichen und umkämpft. Im dritten Viertel gelang Horgen die Führung, die mit einem 11:10-Vorsprung ins Schlussviertel genommen wurde. Kurz nach Wiederbeginn parierte Kreuzlingens Torhüter Strkalj einen zugesprochenen Penalty gegen Horgen und hielt sein Team im Spiel. Im direkten Gegenzug gelang der Ausgleich, wenig später gingen die Hausherren gar mit 12:11 in Führung.
Horgen antwortete jedoch resilient: Zuerst der Ausgleich, dann der Führungstreffer zum 13:12 durch Alex Peter Csacsovszky rund drei Minuten vor Schluss. Patrick Würth glich 2,5 Minuten vor Ende zum 13:13 aus. In den verbleibenden Minuten blieb kein Team mehr erfolgreich – die Entscheidung fiel im Penaltyschiessen, das zugunsten der Gäste ausging.
| Spielstand | Kreuzlingen | Horgen |
|---|---|---|
| Ende 1. Viertel | 5 | 6 |
| Halbzeit | 8 | 7 |
| Ende 3. Viertel | 10 | 11 |
| Endstand (FT) | 13:13 (Penaltyschiessen zugunsten Horgen) | |
Für Kreuzlingen bedeutet die Niederlage, dass die Mannschaft nun in der Serie unter Druck steht. Ein Auswärtssieg der Gäste macht es den Thurgauern schwerer, den Final noch zu drehen; ein Sieg in Spiel drei ist nun Pflicht, um die Serie zu Hause zu halten. Die gezeigte Reaktion nach dem schlechten Start und die Paraden von Strkalj bieten allerdings Anknüpfungspunkte für Trainer und Spieler, um taktisch und mental anzugreifen.
Das nächste Spiel der Serie entscheidet über die Chance auf eine Wende in der Finalserie. Die Anhänger im Hörnli werden in den kommenden Tagen besonders darauf achten, wie die Mannschaft die Lehren aus diesen beiden knappen Partien zieht.