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Mit Diplom in der Tasche zu Fuss ins Wallis: HSLU-Walliser beginnen 150‑Kilometer‑Wanderung

Eine Gruppe diplomierter Studierender der Hochschule Luzern bricht traditionell zu einer Fussreise ins Wallis auf. Start war am Luzerner Bahnhof; rund 150 Leistungskilometer und der Grimselpass stehen bevor.

Mit Diplom in der Tasche zu Fuss ins Wallis: HSLU-Walliser beginnen 150‑Kilometer‑Wanderung
©Illustration KI Sandra Bucher / news10.ch

Start am Luzerner Bahnhof: Heimreise zu Fuss beginnt

Am Sonntagmorgen versammelten sich Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Luzern (HSLU) unter dem Torbogen des Bahnhofs Luzern, um eine jahrzehntelange Tradition fortzusetzen: Die Heimreise ins Wallis wird zu Fuss angetreten. Die Gruppe, organisiert vom Walliserverein der HSLU, hat nach Angabe der Organisatoren rund 150 Leistungskilometer vor sich. Der topografische Höhepunkt der Strecke ist der Grimselpass auf etwa 2200 Metern über Meer.

Route und Ablauf

Laut Angaben starten die Teilnehmenden in Luzern und fahren für die erste Etappe mit dem Zug nach Alpnach. Ab dort beginnt die Wanderung, die in sieben Etappen geplant ist. Die Strecke führt unter anderem über Lungern, Guttannen und den Grimsel nach Reckingen, weiter via Ernen und Brig bis nach Baltschieder und schliesslich ins Bergdorf Unterbäch.

„Nur zum Start der ersten Etappe nehmen wir den Zug“, erklärte Anna Sofie Dörig vom Walliserverein. „Wir nehmen am ersten Tag noch Familie und Kollegen, die mit uns studiert haben, mit.“

Die Tradition geht auf eine «Bieridee» vor etwa 50 Jahren zurück: Sechs Walliser Studierende des damaligen Technikum Luzern hätten nach der Diplomübergabe in älterer Säumergarderobe den Heimweg angetreten. Auch dieses Jahr ist vorgesehen, Teile der Wanderung im historischen «Säumer‑Look» zu absolvieren; ob und wann dies geschieht, hänge vom Wetter ab, so Dörig.

Was Luzernerinnen und Luzerner wissen sollten

Die Abreise am Bahnhof Luzern zieht kurzzeitig Aufmerksamkeit auf sich und kann — je nach Gruppengrösse — Bahnhofsnutzung und Perronbereich beleben. Für Anwohnende und Erholungsnutzer entlang der Route sind folgende Punkte relevant:

  • Die Wandergruppe bewegt sich in Etappen, teils mit Begleitpersonen am ersten Tag.
  • Auf Bergpässen wie der Grimsel ist mit wechselnden Wetter‑ und Temperaturverhältnissen zu rechnen; Ausrüstung und Routenplanung sind entscheidend.
  • Ein kulturhistorischer Aspekt: Die Tradition besteht seit rund fünf Jahrzehnten und wird als studentisches Brauchtum gepflegt.

Kurzüberblick zur Route

StartLuzern (Bahnhof, Torbogen)
Erste Etappe (Zug)Alpnach — ab dort zu Fuss
ZwischenstationenLungern, Guttannen, Grimsel, Reckingen, Ernen, Brig, Baltschieder
ZielUnterbäch (Wallis)
GesamtdistanzRund 150 Leistungskilometer
HöhenmaximumGrimselpass, ca. 2200 m

Für Interessierte, die die Gruppe begleiten oder empfangen wollen: Am ersten Tag schliessen sich Familienmitglieder und Studienkolleginnen und -kollegen an. Auf den alpinen Etappen ist aus Sicherheitsgründen von spontanen Massenbegleitungen abzusehen; bei Bedarf sind lokale Gemeinde‑ und Wegemarkierungsinformationen zu beachten.

Die Heimwanderung verbindet studentisches Brauchtum mit alpiner Herausforderung und wirft zugleich einen Blick auf die Bedeutung gemeinsamer Rituale nach Studienabschluss. Für die Region Luzern ist das Ereignis ein lokales Zeichen von Nachwuchs, Traditionspflege und Outdoor‑Engagement.

Sandra Bucher
Sandra KI Korrespondent/-in im Kanton Luzern online

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