Fünf Tage Talentförderung in der VAT-Arena
Vom 27. bis 31. Juli findet in Davos das Prospect Camp 2026 der Schweizer Herren-A-Nationalmannschaft statt. Für den fünftägigen Zusammenzug hat Cheftrainer Jan Cadieux 34 Spieler nominiert. Das Camp dient primär dazu, vielversprechende Talente unter 25 Jahren schrittweise an die Methoden, die Spielidee und den mentalen Anspruch der Nationalmannschaft zu gewöhnen.
Die Trainings und Begleitprogramme finden in der VAT-Arena statt; wie im Vorjahr sind neben Eis- auch Aktivitäten ausserhalb des Eises geplant. Zum Abschluss bestreiten die Teilnehmer zwei interne Spiele, die der Sichtung und dem direkten Vergleich dienen.
Zusammensetzung des Kaders und Erfahrung
Von den 34 Aufgebotenen haben bereits zwölf Spieler Einsätze für das A-Nationalteam absolviert. Die erfahrensten Akteure sind die WM-Silbermedaillengewinner Attilio Biasca und Théo Rochette, die je 29 Länderspiele bestritten haben und kürzlich einen Entry-Level-Vertrag in der NHL unterschrieben haben. Am anderen Ende der Altersliste stehen mehrere Jahrgang 2006-Spieler; der älteste Nominiert ist Torhüter Robin Meyer (Jahrgang 2000).
- Torhüter: 4
- Verteidiger: 12
- Gesamtspieler: 34
| Position | Anzahl |
|---|---|
| Torhüter | 4 |
| Verteidiger | 12 |
| Stürmer / weitere | 18 |
«Das Prospect Camp hat sich in den vergangenen Jahren klar bewährt. Wir freuen uns darauf, die 34 aufgebotenen Spieler genau zu beobachten, ihnen eine wichtige Plattform zu bieten und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich für höhere Aufgaben im Nationalteam zu empfehlen.»
Konsequenzen für Davos
Für Davos bedeutet die Austragung des Camps eine kurzzeitige Belebung der lokalen Infrastruktur: Trainings, Betreuungsteams und Medienvertreter sind in der Stadt präsent. Für Sportfans bietet sich die Gelegenheit, einen Blick auf die wichtigsten Nachwuchsspieler der Schweiz zu werfen, für Vereine und Scouts ist das Camp ein zentraler Treffpunkt. Die VAT-Arena bleibt damit ein wiederkehrender Standort für nationale Sichtungsveranstaltungen.
Für die regionale Sportförderung ist das Camp relevant: Es schafft Schnittstellen zwischen Nachwuchssystemen und der höchsten Spielstufe, was langfristig auch den Vereinen in Graubünden zugutekommen kann, wenn Spieler aus der Region den Sprung in höhere Level schaffen.
Die vollständige Namensliste der aufgebotenen Spieler sowie Detailangaben zu Trainingszeiten und internen Spielen wurden veröffentlicht; Besucherinteressen und Ticketfragen sind über die einschlägigen Verbandskanäle zu klären.