Gesamtverkehrsprojekt Riedholz: Was geplant ist
Das Bau‑ und Justizdepartement des Kantons Solothurn, die Aare Seeland mobil (asm) und die Gemeinde Riedholz haben ein gemeinsames Gesamtverkehrsprojekt vorgelegt. Ziel ist, in Riedholz eine moderne und zukunftsgerichtete Mobilitätsinfrastruktur zu schaffen. Kernpunkte sind eine neue ÖV‑Drehscheibe, die Erneuerung der Bahnanlagen sowie die Umgestaltung und Aufwertung der Baselstrasse durch die Ortsdurchfahrt.
Finanzierung und Zeitplan
Die geschätzten Gesamtkosten für das Vorhaben betragen rund 25 Millionen Franken. Nach Abzug von Bundesbeiträgen werden die verbleibenden Kosten voraussichtlich je zur Hälfte von der asm und dem Kanton getragen. Die Projektplanung befindet sich derzeit noch in einer frühen Phase; die Realisierung ist ab 2030 geplant.
| Bestandteil | Angaben |
|---|---|
| Gesamtkosten | ~25 Mio. CHF |
| Finanzierung | Bundesbeiträge; Rest je zur Hälfte asm und Kanton |
| Realisierungsbeginn | Ab 2030 |
| Projektpartner | Kanton Solothurn, asm, Gemeinde Riedholz |
Planungsstand und Unterlagen
Für das Projekt liegen verschiedene Dokumente vor, die den aktuellen Planungsstand und die Öffentlichkeitsbeteiligung dokumentieren. Verfügbare Unterlagen umfassen das Betriebs‑ und Gestaltungskonzept, Situationspläne im Massstab 1:500, einen Begleitbericht und einen Bericht zur öffentlichen Mitwirkung. Die Datumsangaben der Dokumente sind Teil der übergebenen Akten (z. B. Berichte vom 23.05.2024 und 17.10.2024).
Auswirkungen für die lokale Bevölkerung
Die Umgestaltung hat verschiedene praktische Folgen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pendler:
- Verbesserter Anschluss an den öffentlichen Verkehr durch eine zentrale Drehscheibe, was Umsteigeverbindungen und Fahrplanknoten optimieren kann.
- Erneuerte Bahnanlagen, die langfristig den Unterhalt vereinfachen und die Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs stärken sollen.
- Aufwertung der Baselstrasse mit möglicher Verkehrsberuhigung, sichererem Fuss- und Veloverkehr sowie städtebaulicher Aufwertung der Ortsdurchfahrt.
Wie weiter – Mitwirkung und Information
Da sich das Projekt noch in einer frühen Phase befindet, sind die vorgelegten Konzepte als Grundlage für weitere Abklärungen und die partizipative Planung zu verstehen. Für Anwohnende und Pendlerinnen sind die aufgelegten Visualisierungen und FAQs nützliche Informationsquellen, um die geplanten Massnahmen einzuschätzen. Konkrete Bauetappen und Verkehrsführungen werden erst in späteren Planungsphasen festgelegt und kommuniziert.
Die Projektpartner betonen die abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Kanton, asm und Gemeinde. Für die Bevölkerung relevant bleiben die Kostenbeteiligung sowie der langfristig geplante Realisierungszeitpunkt ab 2030, welcher den Rahmen für weitere Detailplanungen vorgibt.