Die Wandergruppe der Seniorenvereinigung Gunzgen hat am vergangenen Wochenende eine mehrstündige Kulturwanderung nach Rheinfelden unternommen. 47 Personen stiegen laut Veranstaltungsbericht im Reisecar ein, Begrüssungsworte sprach Wanderleiter Jules Strub. Unter den Mitfahrenden war auch Alt-Regierungsrat Roland Fürst, der derzeit als Präsident der Bürgergemeinde Gunzgen amtet.
Route und Programmpunkte
Die Ausfahrt begann mit einer Kaffeepause in der Parkanlage des Hotels Eden. Anschliessend startete die knapp zweistündige Rundwanderung im Stadtpark und führte dem Rhein entlang. Die Strecke überquerte eine Brücke auf die deutsche Uferseite und verlief weiter am badischen Ufer bis zum Wasserkraftwerk. Informationen zur Tier- und Pflanzenwelt sowie zur Siedlungs- und Technikgeschichte wurden auf Hinweistafeln entlang der Route vermittelt.
- Teilnehmende: 47 Personen
- Wanderleitung: Jules Strub
- Besondere Gäste: Alt-Regierungsrat Roland Fürst
- Schwerpunkte: Stadtgeschichte, Energietechnik, Grenzräumliche Entwicklung
Bedeutung der Route
Die Gruppe machte damit nicht nur eine landschaftlich ansprechende Tour, sondern lernte auch die wechselvolle Geschichte der Schweizer Stadtseite kennen. Auf der Schweizer Rheinseite existiert die Stadtrechte-Tradition seit knapp 900 Jahren, während die deutsche Seite erst mit dem Bau des Wasserkraftwerks entstanden und gewachsen ist. Der einheimische Kenner Kurt Heutschi vermittelte dabei Wissenswertes zur Energiegewinnung und zur technischen Seite des Kraftwerks.
| Etappe | Bemerkung |
|---|---|
| Hotel Eden (Parkanlage) | Kaffeepause und Begrüssung |
| Stadtpark (Start der Rundwanderung) | Informationstafeln zur Natur |
| Rheinbrücke und badisches Ufer | Wanderung bis zum Wasserkraftwerk |
| Ristorante Fratelli | Gemeinsames Mittagessen |
| Inseli Burgstell (ehem. Schloss Stein) | Blickpunkt und Park mit Rheinsicht |
| Historische Altstadt | Abschluss mit Stadtführung |
Abschluss und Rückreise
Nach dem Mittagessen im Ristorante Fratelli kehrte die Gruppe über die Rheinbrücke zurück. Ein Höhepunkt war der Besuch des Inseli Burgstell, der früheren Residenz von König Rudolf von Rheinfelden. Der Tag endete mit einer Stadtführung in zwei Gruppen durch die historische Altstadt, bevor die Heimreise angetreten wurde.
Die Veranstaltung zeigt, wie lokale Vereine Kulturvermittlung und soziale Begegnung verbinden. Solche Angebote sind für ältere Einwohnerinnen und Einwohner der Umgebung wichtige Treffpunkte, die Bewegung, Bildung und Gemeinschaft schaffen. Organisatorisch relevant für ähnliche Gruppen sind folgende praktische Hinweise:
- Bei Sommerhitze auf ausreichend Getränke und Pausenzeiten achten.
- Bei grenzüberschreitenden Touren aktuelle Ausweispapiere mitführen.
- Informationen zu Führungen und Restaurant-Reservationen im Voraus klären, um Wartezeiten zu vermeiden.
Der Bericht wurde von Hugo Moos und Strub Julius verfasst und als Leserbeitrag publiziert.