Am 12. Juli sorgte die mobile Surfdays-Anlage im Kurpark von Velden am Wörthersee für ungewöhnliche Bilder: Statt Segelboote und Stand‑up‑Paddler dominierte ein durch Pumpen erzeugter Wasserfilm, genannt Flow, der echtes Surfgefühl unabhängig von Wind und Wellen ermöglicht. Das Konzept zog sowohl Leistungssportler als auch Freizeitsurferinnen und -surfer an und machte deutlich, wie moderne Freizeit-Infrastruktur Uferregionen aufwerten kann.
Profis, Nachwuchs und Schnuppergäste
Beim Opening zeigten zahlreiche Athletinnen und Athleten aus der heimischen Boardsport-Szene ihr Können. Mit dabei waren unter anderem Christoph Augsten (Flowrider-Local-Hero), Wakeboard‑ und Wakesurf-Athleten wie Anton Hofer, Mona Salmina oder Nico Juritsch (Gesamtsieger Wakeboard Austria Tour) sowie Nachwuchstalente wie Magdalena Sintschnig (Wakeboard‑Staatsmeisterin Jugend). Auch Sportler aus anderen Disziplinen nutzten die Anlage für spektakuläre Sessions, darunter Freeskier Niki Sagmeister und Nachwuchs-Snowboarderin Emilia Piber.
- Ort des Openings: Kurpark, Velden am Wörthersee (12. Juli)
- Weitere Stopps: Pörtschach und Seebad Bodensdorf am Ossiacher See
- Zielgruppe: Anfängerinnen, Hobbysportler, Profis und Familien
Was die Technik kann und was sie bewirkt
Die Surfdays-Anlage arbeitet mit einem durch Pumpen erzeugten Wasserfilm, auf dem mit echten Surfboards gefahren werden kann. Das erlaubt Sessions unabhängig von natürlichen Bedingungen wie Wellen oder Wind und erweitert damit das Angebot an Wassersport‑Aktivitäten deutlich. Für Tourismusregionen bedeutet das: mehr Nutzen aus bestehenden Bademöglichkeiten, zusätzliche Attraktionen für Gäste und neue Trainingsmöglichkeiten für Vereine und Nachwuchsathleten.
„Wir wollen Kärnten als modernes Boardsport- und Wassersportland weiterentwickeln und neue Impulse setzen. Solche Anlagen schaffen neue Möglichkeiten für Einheimische, Vereine, Nachwuchs und Gäste.“
Strategische Ambitionen und Perspektiven
Die Verantwortlichen in der Tourismusregion Wörthersee‑Rosental sehen in der mobilen Tour eine Chance, langfristig grössere, teils ganzjährig nutzbare Surf‑ bzw. Riversurfanlagen in Kärnten zu etablieren. Als konkretes Ziel wird angestrebt, zwei bis drei grössere Anlagen ins Bundesland zu holen, die den Sport weiter professionalisieren und das Freizeitangebot nachhaltig erweitern sollen.
| Station | Datum / Zeitraum |
|---|---|
| Velden (Kurpark) | 12. Juli (Opening) |
| Pörtschach | weitere Stopps im Rahmen der Tour |
| Bodensdorf (Seebad Ossiacher See) | bis Ferienende nutzbar |
Für Ausflüglerinnen und Ausflügler bietet die Surfdays‑Tour eine unkomplizierte Möglichkeit, Surfen auszuprobieren, ohne lange Anfahrten oder spezielle Windbedingungen abwarten zu müssen. Veranstalter und lokale Tourismusstellen dürften aufmerksam beobachten, wie das Angebot von Einheimischen und Gästen angenommen wird — ein Schlüssel zur Entscheidung, ob fest installierte Anlagen künftig realisiert werden.
Für alle, die selbst einmal die künstliche Welle testen möchten: Die Anlage bleibt nach Velden auch in Pörtschach und im Seebad Bodensdorf präsent, dort ist sie noch bis zum Ende der Ferien zugänglich.